24. Sep 2007 17:30
Ein Geständnis legte er in Pakistan ab – wohl nach Folter. Obwohl die pakistanischen Richter trotzdem nicht genug Beweise für den Terror-Verdacht gegen Aleem N. sahen, wird in Deutschland gegen ihn ermittelt.
In pakistanischer Haft war Aleem N. nach eigenen Angaben auch gefoltert worden. Sein Anwalt Manfred Gnjidic sagte «stern.de»: «Geständnisse, die unter Folter entstanden sind, können nicht Bestandteil von Ermittlungen gegen deutsche Staatsangehörige sein.»Aleem N. räumte in dem Magazin ein, er habe in Pakistan zugegeben, in einem Lager zur Terrorausbildung gewesen zu sein. Das habe aber nicht der Wahrheit entsprochen. «Die Schläge waren einfach zu viel für mich. Ich wollte nur nach Hause zu meiner Frau und meinen Kindern.» Er habe den Agenten deshalb erzählt, was sie hören wollten.