US-Soldaten bei Hubschrauberabsturz getötet
Die US-Streitkräfte im Irak setzen oft Hubschrauber ein, um das Risiko von Überfällen und Straßenbomben zu vermeiden. Das schwerste Hubschrauberunglück gab es im Januar 2005. Damals geriet ein Transporthubschrauber in einen Sandsturm, 31 Soldaten wurden tödlich verletzt. Offenbar abgeschossen wurde eine «Black Hawk» am 20. Januar dieses Jahres in der Provinz Dijala. Damals kamen zwölf Soldaten ums Leben. Insgesamt starben seit Beginn des Irak-Kriegs im März 2003 mehr als 3700 US-Soldaten.
In der Polizeidirektion des etwa 180 Kilometer nördlich der irakischen Hauptstadt gelegenen Baidschi gab es am Mittwoch eine große Explosion. Nach Informationen des Nachrichtensenders Al-Arabija sprengte sich ein Selbstmordattentäter am Eingangstor mit einem Lastwagen in die Luft und tötete dabei mindestens 20 Menschen. 50 weitere hätten Verletzungen erlitten. Augenzeugen sahen Flammen und dichte Rauchwolken über dem Gebäude aufsteigen. Bei einem weiteren Anschlag in der Innenstadt von Tikrit kam ein Polizist ums Leben. (nz/dpa/AP)

