24. Jul 2007 21:03, ergänzt 21:10
Von dem in Afghanistan entführten Ingenieur gibt es ein neues Lebenszeichen aus einem Versteck in den Bergen. Der Mann soll völlig entkräftet sein.
Der Ingenieur sei zwar körperlich geschwächt, aber immer noch bei Kräften, erfuhr die dpa in der Nacht zu Mittwoch (Ortszeit). Es gebe weiterhin Kontakt zum Entführungsopfer. Die Geiselnehmer hätten sich in ein Versteck in den Bergen zurückgezogen, hieß es. Die hohen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und die Höhenlage machten der Geisel zu schaffen. Die Bemühungen um die Freilassung des Mannes würden fortgesetzt.
Die Rückführung des in afghanischer Geiselhaft gestorbenen Bauingenieurs Rüdiger D. nach Deutschland wird am morgigen Mittwoch erwartet. Nach einer ersten Untersuchung wies der Leichnam eine Schusswunde auf. Eine Obduktion soll klären, wie der Mann zu Tode kam. Ein Termin in Köln ist nach Angaben des Auswärtigen Amts für Donnerstag angesetzt. (dpa/AP)