Bei Kämpfen in der südafghanischen Provinz Kandahar wurden unterdessen nach Angaben der Provinzregierung mindestens 33 Kämpfer der radikal-islamischen Taliban getötet. Kandahars Gouverneur Assadullah Chalid sagte am Dienstag, zu dem Angriff auf die Rebellenverstecke sei es in der Nacht zuvor gekommen, nachdem die Taliban bei einem Bombenanschlag sieben Polizisten getötet hätten. Bei der anschließenden Suche nach den Tätern, bei der die Polizei von Nato-Truppen unterstützt worden sei, hätten die Kämpfe begonnen. Ausländische Soldaten oder afghanische Polizisten seien nicht getötet oder verletzt worden. Die US-geführten Koalitionstruppen teilten am Dienstag mit, bei einer Operation in der südafghanischen Provinz Helmand seien seit Donnerstag vergangener Woche «mehr als vier Dutzend» Taliban-Kämpfer getötet worden.
Bei einem Gefecht mit mutmaßlichen Anhängern von Al Qaeda in der südostafghanischen Provinz Ghasni wurden am Dienstag nach Angaben der US-Truppen ein Aufständischer getötet und zwei weitere gefangen genommen. Die Gefangenen würden befragt. (dpa)