netzeitung.deSchwieriges Manöver ließ Tornado bruchlanden

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Tornado der deutschen Luftwaffe (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Tornado der deutschen Luftwaffe
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Bruchlandung eines Bundeswehr-Tornados in Afghanistan geht vermutlich auf ein riskantes Landemanöver zurück. Getestet wurde ein steiler Gleitflug.

Die missglückte Landung eines Bundeswehr-Tornados Ende April im afghanischen Masar-i-Scharif ist möglicherweise durch ein schwieriges Landemanöver verursacht worden. Wie am Donnerstag aus der Bundeswehr verlautete, sollte der Pilot das Manöver angesichts der Bedrohung in dem Land zum Schutz der Soldaten testen.

Demnach sollte der sehr erfahrene Mann die Maschine in einem steilen Gleitflug landen, um den Taliban möglichst wenig Angriffsfläche für ihre wärmegesteuerten Raketen zu bieten. Genaue Angaben wurden aus strategischen Gründen nicht gemacht.

Laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung machte der Pilot einen Fehler und schlug deshalb mit der Maschine auf der Rollbahn auf. Zunächst waren Mängel der Landebahn oder Materialfehler vermutet worden. Die Besatzung war mit dem Schrecken davongekommen.

Das Verteidigungsministerium erklärte, die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen. Deshalb könnten keine Angaben zur Unfallursache gemacht werden. (dpa)