Sowohl russische Menschenrechtler als auch das westliche Ausland hatten den Schlagstockeinsatz und die Festnahmen von Demonstranten und Journalisten bei der Protestkundgebung gegen die Politik von Präsident Wladimir Putin heftig kritisiert. Aber auch auf anderen Bereichen hat man sich angenähert. Russland und die Europäische Union hätten wichtige Fortschritte auf ihrem Weg zu einem visafreien Reiseverkehr gemacht, betonte Putins Sicherheitsberater Viktor Iwanow. Ab Juni sollen weitere Erleichterungen im Reiseverkehr in Kraft treten.
Der Vizepräsident der EU-Kommission, Franco Frattini, sagte in Moskau, beide Seiten hätten erstmals konkret über praktische Aspekte eines visafreien Reiseverkehrs gesprochen. Nach Einschätzung von Experten sind derartige Reiseerleichterungen zwischen Russland und der Europäischen Union aber noch in weiter Ferne. (nz/dpa)