netzeitung.deBotschaftspläne bei Terrorverdächtigem gefunden

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Pläne ausländischer Botschaften und Dokumente mit den Namen von Diplomaten haben Ermittler in Tunesien bei einem Mann gefunden. Er sitzt seit einem Feuergefecht Anfang Januar in Polizeigewahrsam.

Die tunesischen Sicherheitskräfte gehen davon aus, dass sie Terroranschläge islamischer Extremisten auf Botschaften vereitelt haben. Bei Verdächtigen, die Anfang Januar bei einem Feuergefecht getötet wurden, fand die Polizei Pläne ausländischer Botschaften und Dokumente mit den Namen von Diplomaten, wie die amtliche Nachrichtenagentur TAP am Freitag unter Berufung auf Innenminister Rafik Haj Kacem meldete.

Kacem bezeichnete die Getöteten als Terroristen.

Bei dem Feuergefecht am 3. Januar in der Stadt Soliman, rund 40 Kilometer südlich von Tunis, wurden zwölf mutmaßliche Extremisten und zwei Sicherheitskräfte getötet. Nach der Schießerei wurden 15 Personen festgenommen. Im Zuge der Ermittlungen stellten die Behörden den Angaben zufolge auch Sprengstoff sicher. (nz)