Was die USA über Flugpassagiere wissen wollen
06. Okt 2006 12:33, ergänzt 29. Jun 2007 13:54
Bereits seit 2004 müssen alle Fluggesellschaften der EU, die Transatlantikflüge in die USA anbieten, Registrierungsdaten übermitteln. Die Netzeitung dokumentiert die Wichtigsten.
Die EU hatte schon 2006 mit der Regierung in Washington ein neues Abkommen zur Weitergabe von Passagierdaten an die US-Sicherheitsbehörden ausgehandelt. Bereits seit 2004 mussten alle Fluggesellschaften, die von der EU aus in die USA starten, die Registrierungsdaten übermitteln. Je nach Airline ging es um bis zu 34 Daten. Hier ein Teil der möglichen Angaben:
– Buchungscode
– Buchungsdatum
– Reisedaten
– Name des Passagiers
– Nummer des Reisepasses oder Personalausweises
– Adresse
– E-Mail-Adresse
– Telefonnummer
– Alle Informationen zur Bezahlung des Tickets
– Rechnungsadresse
– Reiseweg (inkl. Umsteigen etc.)
– ggf. Buchungsänderungen
– Bei Teilnehmern von Vielfliegerprogrammen: Flugmeilen
– ggf. Reisebüro
– Informationen über das Ticket: Business- oder Economy Class, mit Rückflug oder nicht, Tag der Ticketausgabe
– Sitzplatz
– Nummer des Gepäckzettels
(AP)