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Bush: Krieg «bis wir oder Extremisten die Sieger sind»: 

Bush verspricht Frieden für 21. Jahrhundert

12. Sep 2006 07:32, ergänzt 10:09
Bush
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Zum fünften Jahrestag der Terroranschläge auf das World Trade Center und das Pentagon schwört US-Präsident Bush sein Volk auf neue Anti-Terror-Kriege ein. Zugleich drohte er Terroristenführer Bin Laden.

US-Präsident George W. Bush hält ihn für eine «Generationenaufgabe» - In einer Rede zum fünften Jahrestag der Terrorattacken auf das World Trade Center und das Pentagon beschwor der Präsident sein Volk, vereint den Sieg über den Terror zu erringen. Zuvor hatte Bush an Gedenkfeiern für die knapp 3000 Toten am Ground Zero in New York, wo die Zwillingstürme des World Trade Centers standen, dem Pentagon in Washington, und in Shanksville im US-Bundesstaat Pennsylvania, wo eine von Terroristen entführte Maschine abgestürzt war, teilgenommen.

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Das Datum sei ins Gedächtnis der Nation eingebrannt, sagte Bush. «Neunzehn Mann attackierten uns in unvergleichlicher Barbarei.»

Amerika habe sich nicht nach diesem Krieg gedrängt. «Und jeder Amerikaner wünscht sich, dass er vorbei wäre... Aber der Krieg ist nicht vorbei - und er wird nicht vorbei sein, bis entweder wir oder die Extremisten als Sieger daraus hervorgehen.» Aber der Krieg sei noch nicht vorbei und werde nicht vorbei sein, «bis entweder wir oder die Extremisten siegreich sind». Bush versprach, die Feinde Amerikas zu schlagen, «und wir werden das 21. Jahrhundert zu einer leuchtenden Ära menschlicher Freiheit machen».

In der zur besten Sendezeit ausgestrahlten Fernsehansprache sagte Bush, an Osama bin Laden gerichtet: «Amerika wird dich finden und wir werden dich der Gerechtigkeit zuführen.» Unterdessen rief der zweite Mann an der Spitze des Terrornetzwerks Al Qaeda, Eiman al-Sawahiri, in einer neuen Videobotschaft zu neuen Anschlägen gegen amerikanische Ziele auf. Bush verteidigte den Irak-Krieg, erkannte zugleich an, dass der frühere irakische Diktator Saddam Hussein nicht für die Terrorattacken des 11. September verantwortlich war. «Selbst wenn wir Fehler im Irak gemacht haben, der größte Fehler wäre, zu denken, die Terroristen ließen uns in Ruhe, zögen wir uns zurück.»

Außenministerin Condoleezza Rice erinnerte am Montag an Hunderte Opfer aus mehr als 90 Ländern, die am 11. September 2001 starben. Die Anschläge seien ein Angriff auf die universellen Ideale von Frieden, Freiheit und Menschenrechten gewesen, sagte Rice in Washington. UN-Generalsekretär Kofi Annan bezeichnete die Terrorakte als «Angriff auf die Menschlichkeit.» Er mahnte, auch die Opfer anderer Terroranschläge auf der Welt dürften nicht vergessen werden. (nz)

 
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