Netzeitung Logo
 
DruckenVersenden
 

Heathrow für ankommende Flüge gesperrt

10. Aug 2006 10:45, ergänzt 11:09
Gedränge auf dem Londoner Flughafen Heathrow
Bild vergrößern
Wegen verstärkter Personenkontrollen infolge von Terrorwarnungen dürfen auf dem Londoner Flughafen Heathrow bis auf weiteres keine Maschinen landen. Die Polizei hat Hinweise, dass Attentäter Flüssigsprengstoff an Bord schmuggeln wollten.

Nach der Aufdeckung von Anschlagsplänen auf Flugzeuge in Großbritannien haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen drastisch verschärft. Der Flughafen Heathrow wurde am Donnerstag für alle ankommenden Flüge gesperrt.

Mehr in der Netzeitung:
Passagiere wurden aufgefordert, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Die Personenkontrollen hätten an allen Terminals zu erheblichen Verzögerungen geführt, sagte ein Sprecher des größten Flughafens Europas.

Die Fluggesellschaft British Airways erklärte sich bereit, Flugtickets auf andere Tage umschreiben. Angesichts der Warteschlangen in Heathrow bestehe die Möglichkeit, dass zahlreiche Fluggäste am Donnerstag gar nicht mehr abgefertigt werden, sagte ein Airport-Sprecher. Auch andere britische Flughäfen warnten Reisende vor erheblichen Unannehmlichkeiten.

Chaos auf Flughäfen

Augenzeugen berichteten von chaotischen Zuständen und warfen den Flughafenbehörden Versäumnisse vor. Im Abflugsbereich des Londoner Flughafens Gatwick sei dermaßen überfüllt gewesen, dass für die Sicherheit der Reisenden nicht mehr garantiert werden konnte, sagte ein Mann der BBC. Viele Menschen seien nicht mehr in der Lage gewesen, die Rolltreppen zu verlassen.

Britische Fahnder gehen davon aus, dass Terroristen bei den vereitelten Anschlägen möglicherweise flüssigen Sprengstoff einsetzen wollten. Das berichtete die BBC unter Berufung auf Sicherheitsexperten.

Sprengsätze sollten an Bord gebastelt werden

Die Bestandteile für den Explosivstoff hätten in unverdächtigen Verpackungen wie etwa für Shampoo an Bord gebracht und während des Fluges zusammengefügt werden sollen, hieß es. Bei der Polizei gab es für den Bericht keine offizielle Bestätigung.

Die Pläne waren bei einer groß angelegten Anti-Terror-Fahndung in Großbritannien aufgedeckt worden. Etwa 20 Verdächtige wurden laut Behörden festgenommen. Nach Erkenntnissen der Polizei wollten die Terroristen in erster Linie Anschläge auf Maschinen mit Ziel USA verüben. (nz)

 
DruckenVersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
 
Zu weiteren Bildergalerien
Zu weiteren Bildergalerien
Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
 
Anschlagsserie mit Dutzenden Toten: 
13-Jährige sprengt sich im Irak in die Luft
Nach dem Tod von acht Zivilisten: 
Syrien kritisiert «Aggression» der US-Armee
 
 
«Außergewöhnliche Umstände»: 
Merkel und Sarkozy wollen Stabilitätspakt lösen
Alternative Energien, alternative Lieferanten: 
Brüssel macht sich auch für Atomkraft stark
Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Aus anderen Ressorts
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Dr. Robert Daubner | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.