14. Jun 2006 10:56
Ein saudischer Islamist sollte sich laut Al Qaeda als 20. Selbstmordattentäter an den Anschlägen von 11. September 2001 beteiligen. Er schaffte es aber nicht rechtzeitig.
Der Saudi habe sich den anderen Attentätern aber nicht mehr rechtzeitig anschließen können, da das Datum für die Anschläge vorverlegt worden sei, berichtet der US-Sender CNN.Der Terrorist Mohammed Atta habe die Beweggründe für das Attentat der Al-Qaeda-Spitze erläutert, hieß es weiter auf der Website. Mittelsmann sei Ramsi Binalshibh gewesen, der als Koordinator der Anschläge gilt. Al Qaeda kündigte an, ein Video zu veröffentlichen, auf dem die Attentäter als «Märtyrer» gefeiert werden.
Muteiri war im Juni 2004 bei einer Razzia saudischer Sicherheitskräfte in der Stadt Chobar getötet worden. Bei dem Einsatz kamen insgesamt 22 Menschen ums Leben.
Bislang war davon ausgegangen worden, dass der in den USA wegen Terrorismus verurteilte Franzose Zacarias Moussaoui als 20. Attentäter eingesetzt werden sollte. Bin Laden hatte dies jedoch in einer im Mai verbreiteten Botschaft bestritten. Dies wurde nun von dem Terrornetzwerk bekräftigt.