Londons Polizei fahndet nach Kampfstoffen
«Notfalls tragen wir das ganze Haus Stein für Stein ab», sagte ein beteiligter Polizeibeamter Reportern im Ost-Londoner Einwandererviertel Forest Gate, wo Anti-Terror-Fahnder am Vortag ein Haus gestürmt hatten.
Ein aus Bangladesch stammender 23-Jähriger wurde dabei durch einen Schuss in die Schulter verletzt. Der Mann und sein 20-jähriger Bruder wurden unter dem Vorwurf der Vorbereitung terroristischer Verbrechen verhaftet. Die Gegend um das gestürmte Haus war am Samstag noch abgeriegelt.
Die Polizei gehe weiter davon aus, dass sie dort gefährliche Giftstoffe finden könnte, hieß es in der BBC. Allerdings glaube man eher an ein «Heimwerkerprodukt» als eine «hoch komplizierte Bombe».
Derweil wurde in Boulevardzeitungen wie dem «Daily Mirror» spekuliert, dass die beiden muslimischen Brüder aus Bangladesch einen Chemiewaffenanschlag auf einen voll besetzten Pub während eines Spiels der Fußball-WM geplant haben könnten. (nz)

