01.02.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Bundeskanzlerin Merkel empfängt den kuwaitischen Botschafter.
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Bundeskanzlerin Merkel hält den Einsatz militärischer Mittel gegen Terroristen für gerechtfertigt - als Ultima Ratio. Allerdings müsse dies mit Zustimmung der Vereinten Nationen geschehen.
Bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus dürfen nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als letzte Möglichkeit auch militärischer Mittel eingesetzt werden. «Der Kampf gegen den Terrorismus verlangt den Einsatz aller politischer, wirtschaftlicher und wenn nötig als Ultima Ratio auch militärischer Mittel - unter dem Dach, wenn immer möglich, der Vereinten Nationen», sagte Merkel bei einem Empfang für das Diplomatische Corps am Mittwoch in Berlin. Den Terrorismus bezeichnete sie als eine «Geißel des 21. Jahrhunderts».
Merkel ermahnte zudem den Iran, sein Programm zur Urananreicherung aufzugeben. «Ich kann nur den Iran davor warnen, sich der Kooperation mit der internationalen Staatengemeinschaft und der IAEA zu entziehen», sagte die Kanzlerin. Die «empörenden Äußerungen» des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad verliehen dem Bestreben des Landes nach Beherrschung des nuklearen Kreislaufs zusätzliche Brisanz. (nz)