Zwar gebe es «keine konkreten Erkenntnisse» darüber, dass Iran Nuklearmaterial an Terrorgruppen weitergeben wolle. «Andererseits haben wir Äußerungen aus der iranischen Staatsführung gehört, von denen man annahm, dass es unvorstellbar sei, dass sich das Staatsoberhaupt eines zivilisierten Landes so äußern würde», sagte Schäuble. Generell gäben die Ereignisse in Iran Anlass zu größter Sorge. Der Ausgang der Wahl in den Palästinensergebieten könne die Situation im Nahen und Mittleren Osten zusätzlich destabilisieren.Auch der bayerische Innenminister Günther Beckstein wies darauf hin, dass es bislang keine konkreten Hinweise auf eine Bedrohung in Deutschland gebe. Man wisse aber, dass Al-Qaeda-Terroristen versucht hätten, sich in Asien nukleare Abfälle aus dem medizinischen Bereich zu beschaffen, sagte der CSU-Politiker im Deutschlandfunk. (nz)