netzeitung.deTerrorverdächtiger in Pakistan verhört

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Pakistanische Behörden haben Medienberichte zurückgewiesen, wonach ein festgenommener Verdächtiger Pläne europäischer Länder auf seinem Computer hatte. Der Mann wird in Islamabad befragt.

Die pakistanischen Sicherheitsbehörden haben Medienberichte dementiert, wonach es neue Hinweise auf geplante Anschläge in Europa gebe. Bei dem festgenommenen Osama bin Yousaf seien keine Landkarten von Deutschland, Italien und Großbritannien entdeckt worden, hieß es am Mittwoch.

Der Mann wurde demnach zu Verhören nach Islamabad gebracht. Erste Ermittlungen hätten keine Verbindungen zu dem Terrornetzwerk Al Qaeda ergeben, so die Behörden. Allerdings habe Yousaf früher einer anderen extremistischen Gruppierung angehört.

Die pakistanische Zeitung «Daily Times» hatte am Dienstag unter Berufung auf Geheimdienstquellen berichtet, der Verdächtige habe vor seiner Festnahme am Sonntag in der Stadt Faisalabad zwei lange Telefonate mit Deutschland und je eines mit Großbritannien und Italien geführt.

Der Autor des Zeitungsberichtes sagte laut «Spiegel Online», auf einer der Karten seien die Städte Bonn und Frankfurt mit einem Stift rot markiert gewesen. Zudem seien Pläne von London, Mailand und Rom gefunden worden.

Aus deutschen Sicherheitskreisen hieß es am Vortag, man wisse nichts von der Festnahme. (nz)