netzeitung.deBlair: Hassprediger müssen ausgewiesen werden

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Tony Blair (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

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Es gebe die «Notwendigkeit und die Bereitschaft zu handeln», sagte der britische Premier Blair. Hassprediger dürften sich in England nicht länger sicher fühlen.

Der britische Premierminister Tony Blair hat härtere Maßnahmen gegen Terroristen und Hassprediger angekündigt. Möglicherweise müssten Anti-Terror-Gesetze verschärft und neue geschaffen werden, um Terror-Anschläge zu verhindern, sagte Blair. Es gebe die «Notwendigkeit und die Bereitschaft zu handeln».

Sicherheitsmaßnahmen allein reichen für Blair nicht aus. Es gehe bei den Anschlägen in London nicht um einen isolierten verbrecherischen Akt«, sagte er, sondern um eine »extremistische und böse Ideologie«. Deren Wurzeln, so Blair weiter, »liegen in einer pervertierten und giftigen Fehlinterpretation der islamischen Religion«.

Am Morgen hatte Blair muslimische Abgeordnete getroffen. Sie hätten sich entsetzt darüber gezeigt, dass die Terror-Verdächtigen aus der britischen muslimischen Gemeinde gekommen sein sollen. Blair habe mit den Abgeordneten darüber gesprochen, wie man »diesem Bösen innerhalb der muslimischen Gemeinde« begegnen könne. Das könne nur aus der Gemeinde selbst heraus geschehen, sagte er. Seine Regierung könne aber dabei helfen. Die »gemäßigte und wahre Stimme des Islam « müsse mobilisiert werden.

Maßnahmen gegen Hassprediger
Die Anti-Terror-Maßnahmen werden laut Blair auch die Möglichkeiten erweitern, Hasspredigern oder Terroristen die Einreise nach Großbritannien zu erschweren. »Wir werden uns auch genau ansehen, wie wir solche Leute wieder loswerden«, sagte er. (nz)