netzeitung.de«Kurzschluss»-Meldung war Trick der Behörden

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Menschen vor der Victoria Station (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Menschen vor der Victoria Station
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In den ersten Stellungnahmen zu den Explosionen in den U-Bahnen ist von «Kurzschlüssen» als Unglücksursache die Rede gewesen. Das war offenbar Teil des britischen Masterplans für Terroranschläge. Thema: Terror in London Intensive Fahndung nach den Tätern von London Versicherer kommen glimpflich davon Dax erholt sich von Kursverlusten nach Terror «Provisorische Bilanz» der britischen Regierung: 50 Todesopfer in London Nachrichtenüberblick zu Anschlägen in London

Die Meldungen von einem Kurzschluss als Ursache der Explosionen in London war ein Trick der Behörden. Das melden britische Zeitungen. Die britischen Behörden wollten damit eine Massenpanik verhindern. Die ersten Auskünfte der Bahnpolizei, wonach sich die Explosionen in mehreren U-Bahnen auf einen «Kurzschluss» zurückführen ließen, gehörten zum Masterplan für den Fall eines großen Terroranschlags.

«Als ich das Wort »Kurzschluss« hörte, wusste ich, das war ein PR-Trick», zitiert die Zeitung «The Guardian» eine Quelle bei der Londoner U-Bahn. «Die drei [betroffenen] Bahnhöfe sind an unterschiedliche Stromnetze angeschlossen.»

Laut den Berichten verschaffte sich der britische Innenminister Charles Clarke dadurch auch zusätzlich Zeit, um Informationen zu sammeln und zu prüfen, welche Sondervollmachten er benötigte. (nz)