Netzeitung Logo
 
DruckenVersenden
 

«Kurzschluss»-Meldung war Trick der Behörden

08. Jul 2005 10:13
Menschen vor der Victoria Station
Bild vergrößern
In den ersten Stellungnahmen zu den Explosionen in den U-Bahnen ist von «Kurzschlüssen» als Unglücksursache die Rede gewesen. Das war offenbar Teil des britischen Masterplans für Terroranschläge.

Thema: Terror in London
Die Meldungen von einem Kurzschluss als Ursache der Explosionen in London war ein Trick der Behörden. Das melden britische Zeitungen. Die britischen Behörden wollten damit eine Massenpanik verhindern. Die ersten Auskünfte der Bahnpolizei, wonach sich die Explosionen in mehreren U-Bahnen auf einen «Kurzschluss» zurückführen ließen, gehörten zum Masterplan für den Fall eines großen Terroranschlags.

«Als ich das Wort »Kurzschluss« hörte, wusste ich, das war ein PR-Trick», zitiert die Zeitung «The Guardian» eine Quelle bei der Londoner U-Bahn. «Die drei [betroffenen] Bahnhöfe sind an unterschiedliche Stromnetze angeschlossen.»

Laut den Berichten verschaffte sich der britische Innenminister Charles Clarke dadurch auch zusätzlich Zeit, um Informationen zu sammeln und zu prüfen, welche Sondervollmachten er benötigte. (nz)

 
DruckenVersenden
  • Bookmark:
  • Mister Wong Webnews Yigg Linkarena Google My Space Del.icio.us Oneview Facebook Twitter
 
Zu weiteren Bildergalerien
Zu weiteren Bildergalerien
 
Ungewöhnliche Wortwahl des Ministerpräsidenten: 
Netanjahu sagt erstmals «Zwei-Staaten-Lösung»
Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Aus anderen Ressorts
Anzeigen:
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Robert Rischke | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2009 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.