Einen Tag nach den Anschlägen in London werden die Orte der Detonationen auf mögliche Spuren hin untersucht. Dazu gehört auch die Auswertung der Video-Bänder aus den U-Bahnstationen, die von den Attentaten betroffen waren. Parallel dazu gehen Sicherheitsbehörden den Hinweisen von Augenzeugen über einen möglichen Selbstmordattentäter in dem Linienbus nach, der nur Minuten nach den Bombenanschlägen auf drei U-Bahnen explodierte. Der britische Außenminister Jack Straw machte wie zuvor schon Premierminister Tony Blair Al Qaeda für die Attentate verantwortlich: Sie trügen die «Handschrift» des Terrornetzwerks, sagten sie. Inzwischen sollen mehrere Bekennerschreiben kursieren, deren Authentizität geprüft werde.
Laut offiziellen Angaben wurden bei den Bombenexplosionen bislang 37 Menschen getötet und rund 700 verletzt. Angesichts der hohen Zahl von Schwerverletzten wird allerdings mit einem Anstieg der Todesopfer gerechnet.