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netzeitung.deNachrichtenüberblick zu Anschlägen in London

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G-8-Flaggen nach Terror in London auf Halbmast (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe G-8-Flaggen nach Terror in London auf Halbmast
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Anschläge haben am Donnerstag die britische Hauptstadt London erschüttert. In U-Bahnstationen und einem Bus wurden hunderte Menschen verletzt. Die Zahl der Toten ist noch unklar. Die Netzeitung gibt einen Überblick über den Tagverlauf. .zwischentitel { font: bold 11px verdana, arial, helvetica, sans-serif; display: block; padding: 1px 3px 1px 3px; } 23:20 Zahl der Toten bei 50 Laut einer «provisorischen Bilanz» der britischen Regierung liegt die Zahl der Toten nach den Anschlägen in London höher als offiziell bestätigt. 50 statt der angegebenen 37 seien ums Leben gekommen, heißt es darin laut dem französischen Innenminister Nicolas Sarkozy. 23:10 Giuliani fühlt sich an 9/11 erinnert New Yorks Ex-Bürgermeister Rudolph Giuliani hat die Anschläge in London als Besucher der Stadt miterlebt. Die Erinnerungen an die Attentate in New York seien sofort in ihm wach geworden, sagte er. Es sei bemerkenswert, wie gut die Londoner mit der Situation umgegangen seien. 23:00 Irak verurteilt Londoner Anschläge Die irakische Regierung hat die Anschläge in London verurteilt. Der irakische Parlamentspräsident Hadschim al Hassani schrieb im Namen der Nationalversammlung dem britischen Premier Tony Blair, auch sein Volk und sein Land leide unter «brutalen Angriffen, die den einfachsten menschlichen Werten widersprechen». Das irakische Volk verurteile solche «bösen Akte». 22:15 Queen will Betroffene besuchen Nach der verheerenden Anschlagsserie in London will Königin Elizabeth II. am Freitag Betroffene besuchen und ihnen Mut zusprechen. Das teilte der Buckingham-Palast mit. 22:03 Video gibt Anleitung für Bus-Anschlag In der islamistischen Szene kursiert nach ARD-Informationen ein Video, das Terroristen anleitet, Busse effektiv in die Luft zu sprengen. Das Band präsentiere eine Versuchsreihe, die zeige, wo der Attentäter im Bus stehen müsse, um «maximale Zerstörung» zu erzielen. 21:17 Straw sicht Anzeichen für Al-Qaeda-Tat Die Terroranschläge von London tragen laut dem britischen Außenminister Jack Straw «alle Kennzeichen eines mit Al Qaeda verbundenen Angriffs». 21:10 Rice: Entschlossenheit wird wachsen Die Anschläge in London werden nach den Worten von US-Außenministerin Condoleezza Rice Großbritannien und andere Länder nicht vom Anti-Terror-Kampf abschrecken. «Ich bin sicher, dass die Entschlossenheit nur noch wächst», sagte sie. Es sei «offensichtlich, dass man mit Leuten, die unschuldige Menschen töten, nicht vernünftig reden» könne. 20:46 Islamrat: Anschläge sind Akt gegen Menschlichkeit Als einen Akt gegen die Menschlichkeit hat der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland die Londoner Attentate verurteilt. «Wir sind erschüttert über die barbarischen Terroranschläge», sagte der Vorsitzende Ali Kizilkaya. Die Taten könnten nirgends eine Rechtfertigung finden «und erst recht nicht im Islam». 20:35 Paket in Edinburgh gesprengt Ein Bombeneinsatzkommando hat das verdächtige Paket in einem Bus im schottischen Edinburgh gesprengt. Es gebe jedoch noch keine Erkenntnisse, ob wirklich eine Bombe darin war, sagte eine Sprecherin der Polizei. 20:10 China «schockiert» über Anschläge Die chinesische Regierung hat sich «schockiert» über die Terroranschläge in London gezeigt. In einer Erklärung des Außenministeriums heißt es, egal, welche Ziele auch immer jemand verfolge, müsse es verurteilt werden, wenn Terroraktionen verübt würden und Menschen zu Schaden kämen. 19:50 Einkaufsstraße in Edinburgh geräumt Die Polizei hat einen Abschnitt der Haupteinkaufsstraße im schottischen Edinburgh evakuiert. In einem Bus war ein verdächtiges Paket gefunden worden. Nun sind Experten im Einsatz, die eine mögliche Bombe entschärfen könnten. 19:35 Zahl der Toten erhöht sich auf 37 Die Zahl der Menschen, die bei den Anschlägen in London ums Leben kamen, hat sich laut den britischen Behörden auf 37 erhöht. Die Zahl der Verletzten wird nun mit 700 angegeben. 19:20 Britische Anleger verlieren Milliarden An der Londoner Börse haben Anleger nach den Anschlägen Milliarden verloren. Der Leitindex FTSE-100 beendete den Handel mit einem Minus von 1,4 Prozent bei 5158,3 Punkten. 19:10 Weltsicherheitsrat verurteilt Anschläge Der UN-Sicherheitsrat in New York hat die Anschläge von London einstimmig verurteilt. Mit Resolution 1611 forderte das höchte Gremium der Uno die internationale Gemeinschaft auf, sich an der Suche nach den Tätern und Auftraggebern zu beteiligen. 18:55 Blair: Täter handelten im Namen des Islam Der britische Premier Tony Blair sieht Islamisten als Tatverdächtige für die Anschläge in London. «Wir wissen, dass die Leute, die hinter diesen Anschlägen stecken, behaupten, im Namen des Islam zu handeln», sagte Blair. Er versicherte, dass sich die Briten «nicht einschüchtern» ließen. «Wir lassen uns nicht terrorisieren». 18:35 Putin sieht Defizite in Terrorbekämpfung Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Anschläge in London als Zeichen gewertet, dass die Welt im Anti-Terror-Kampf nur unzureichend vereint sei. «Was heute passiert ist, zeigt wieder einmal, dass wir zu wenig tun, um unsere Kräfte im Kampf gegen den Terrorismus auf wirksamste Weise zu bündeln», sagte Putin beim G-8-Gipfel in Schottland. Er wisse aus eigener Erfahrung, was Terror bedeute, betonte er und bekundete das Mitgefühl seines Landes für die Opfer und deren Angehörige. 18:20 Syrien und Iran verurteilen Anschläge Der syrische Staatspräsident Baschir el Assad hat in einem Beileidsschreiben an den britischen Premier Tony Blair die «üblen Anschläge» in London verurteilt, wie die amtliche syrische Nachrichtenagentur meldete. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte, «derartige terroristische Angriffe sind gewiss kein geeignetes Mittel, um politische Ziele irgendwelcher Art zu erreichen». 18:15 Paris verstärkt militärischen Schutz Frankreich verstärkt nach den Anschlägen von London den militärischen Schutz gefährdeter Standorte im Land. Es sei entschieden worden, sofort Armee-Einheiten auf den Weg zu bringen, sagte Verteidigungsministerin Michele Alliot-Marie. Es gehe um Paris und andere große Städte. 18:10 Buckingham Palast flaggt halbmast Königin Elizabeth II. hat zum Gedenken der Opfer der Londoner Anschläge die Flagge auf dem Buckingham Palace auf halbmast setzen lassen. Am Freitag soll der Union Jack auch auf allen öffentlichen Gebäuden des Landes auf halbmast wehen. 18:00 Autos fahren ohne Maut in der Innenstadt In der Londoner Innenstadt ist nach den Anschlägen auf den Nahverkehr die Maut-Gebühr für Autos aufgehoben worden. Zahlreiche Menschen fuhren in die City, um ihre Angehörigen abzuholen, die wegen der gestoppten U-Bahnen nicht weiterkamen. 17:55 U-Bahn lässt erste Züge fahren Die Situation im Londoner U-Bahnnetz hat sich am Abend nach den Bombenanschlägen teilweise wieder normalisiert. Bahnlinien, die von den Anschlägen am Morgen nicht betroffen waren, konnten wieder in Betrieb gehen. Am Freitag soll es weiterhin nur eingeschränkten Bahnbetrieb geben. 17:35 UN-Sicherheitsrat will Anschläge verurteilen Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat nach den Anschlägen in London eine Dringlichkeitssitzung angesetzt. Der griechische Ratsvorsitzende Adamontios Vassilakis beantragte die Beratungen. In einer Resolution sollen die Attacken auf den Nahverkehr der britischen Hauptstadt verurteilt werden. 17:30 Busse fahren wieder Stunden nach den Terroranschlägen in London fahren die meisten Busse wieder. Die U-Bahn indes bleibt vorerst außer Betrieb. 17:27 Schulen am Freitag geschlossen Schulen in mehreren Londoner Stadtteilen bleiben am Freitag geschlossen. Damit reagieren die Behörden auf die Anschläge vom Donnerstag. Es sei wegen des unterbrochenen öffentlichen Nahverkehrs kaum möglich, Kinder zu transportieren, hieß es. 17:25 Müntefering kündigt Kampf gegen Terror an SPD-Chef Franz Müntefering hat angesichts der Anschläge in London eine hartnäckige Bekämpfung des Terrorismus angekündigt. «Die terroristischen Verbrechen in New York, in Madrid, an vielen anderen Orten und jetzt in London sind eine Herausforderung aller freien und friedliebenden Menschen», sagte Müntefering. «Wir sind verbündet mit allen Menschen, die sich diesem Terrorismus entschlossen entgegen stellen.» 17:20 Behörden in Berlin haben keine Hinweise Die Sicherheitsbehörden haben laut dem Berliner Innensenator Erhart Körting keinerlei Hinweise auf mögliche Anschläge. Nach den Attentaten in London seien jedoch die Sicherheitsvorkehrungen für die Botschaften Italiens und Dänemarks verstärkt worden, sagte Körting. Britische Einrichtungen seien bereits «auf höchsten Niveau gesichert». 17:10 Polizei: «Schockiert - aber nicht überrascht» Nach den Terroranschlägen in London hat die dortige Polizei ihre Präsenz deutlich erhöht. 31.000 Sicherheitskräfte stünden zur Verfügung, sagte ein Sprecher. Die Polizei sei über die Anschläge «schockiert, aber nicht überrascht». Es sei klar gewesen, dass London als bevorzugtes Ziel für einen Terroranschlag in Frage kam. 17:05 Reiseanbieter lassen Umbuchung zu Angesichts der zahllosen Anfragen nach den Terroranschlägen in London lassen Reiseveranstalter Umbuchungen von Reisen in die britische Hauptstadt zu. Lufthansa, Dertour und Germanwings teilten mit, dass diese kostenlos seien. 16:55 Keine Erkenntnisse über deutsche Opfer Innenminister Otto Schily hat nach den Anschlägen in London zu Zurückhaltung aufgerufen. «Äußerste Gelassenheit ist das Gebot der Stunde», sagte der Minister. Wachsamkeit sei dennoch notwendig. Erkenntnisse über deutsche Opfer der Anschläge hatte Schily am Nachmittag nicht. Auch über die Attentäter lägen noch keine genaueren Informationen vor, betonte er. Die ersten Bekennerschreiben ließen definitive Rückschlüsse auf das Terrornetzwerk Al Qaeda noch nicht zu. 16:50 Falscher Alarm am Flughafen Wegen einer herrenlosen Tasche ist am Londoner Flughafen Heathrow Alarm ausgelöst worden. Menschen wurden aufgefordert, Terminal 3 zu verlassen. Schnell stellte sich heraus, dass es falscher Alarm war. 16:45 Alle Passagiere aus U-Bahnen frei Stunden nach den Anschlägen auf U-Bahnstationen und Busse in London sind alle Insassen freigekommen. Sie hatten lange in unsicherer Lage ausharren müssen. 16:40 Merkel: Angriff auf Demokratie und Freiheit Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel hat die Anschläge in London als «Angriff auf Demokratie und Freiheit» verurteilt. Sie zeigte sich jedoch davon überzeugt, dass es gemeinsam zu schaffen sei, «dass die, die hinterhältig Demokratie und Freiheit in Frage stellen wollen, keine Chance haben». 16:33 Trichet und Eichel: Keine Gefahr für Konjunktur EZB-Präsident Jean-Claude Trichet und Bundesfinanzminister Hans Eichel rechnen nicht mit einem Konjunktureinbruch wegen der Terroranschläge in London. Trichet zeigte sich zuversichtlich, dass die Anschläge «keine bedeutende Auswirkung» auf die Konjunktur haben würden. Nach Einschätzung von Eichel wird die Weltkonjunktur «nicht aus den Fugen geraten». 16:30 Mehr als 300 Verletzte Mehr als 300 Menschen sind bei den Anschlägen in London verletzt worden, haben die Behörden der Stadt mitgeteilt. 45 von ihnen hätten zum Teil sehr schwere Verletzungen davongetragen. Die Zahl der Toten wurde mit 33 angegeben. 16:28 Grüne verurteilen Anschlag scharf Die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Krista Sager, bezeichnet die Anschläge in Lonson als «Angriff auf alle freien Gesellschaften». Sie sei «schockiert und entsetzt über den brutalen Anschlag», sagte sie der Netzeitung. Eine Notwendigkeit zur Verschärfung der Terror-Gesetze in Deutschland sieht sie jedoch nicht: «Unsere Gesetze reichen aus», so Sager. 16:27 U-Bahnen bis Freitag außer Betrieb Als Reaktion auf die Anschläge in London in U-Bahnstationen und Bussen haben die Londoner Verkehrsbetriebe beschlossen, dass die öffentlichen Verkehrsmittel zunächst stillstehen sollen. U-Bahnen sollen erst Freitag wieder fahren, die Station Kings Cross wird vorerst geschlossen, nur einige Busse könnten schon Donnerstagabend wieder im Dienst sein. 16:25 Mindestens 33 Tote bestätigt Die britischen Behörden haben die Zahl der Toten nach den Anschlägen in London mit «mindestens 33» angegeben. Es sei noch unklar, wie viele Menschen genau bei einer der Explosionen in einem Bus gestorben seien. Die Identifizierung gestalte sich schwierig. 16:20 Schily: Größere Zahl Toter in London Bundesinnenminister Otto Schily rechnet nach den Anschlägen in London mit «einer größeren Zahl von Toten». Er selbst werde am Freitag nach London fliegen, sagte er. Die Attacken seien nach dem Muster der Anschläge in New York, Madrid und Istanbul verübt worden. In Deutschland gebe es keine verstärkte Gefahrenlage, sagte Schily. Dennoch seien die Sicherheitsmaßnahmen erhöht worden. 16:15 Wall Street reagiert mit begrenzten Verlusten Die Wall Street hat auf die Londoner Terroranschläge mit begrenzten Kursverlusten reagiert. Die Aktienkurse reagierten zum Auftakt des Handels an der Börse wegen Verkäufen extrem nervöser Investoren unter Druck. Die Sicherheitsvorkehrungen waren an der New Yorker Börse besonders scharf. 16:12 Queen verurteilt Anschläge Die britische Königin Elizabeth II. hat die Anschläge in London als «schreckliches Ereignis» bezeichnet. «Wir sind alle tief schockiert», sagte sie. «Ich spreche für die gesamte Nation, wenn ich mein Mitgefühl für diejenigen ausspreche, die von den Anschlägen betroffen sind.» Mitarbeiter von Sanitätsdiensten und Krankenhäusern sowie Polizei und Feuerwehr hätten ihre «vollste Bewunderung». 16:10 Skandinavische Regierungschefs brechen Urlaub ab Der schwedische Ministerpräsident Göran Persson und sein norwegischer Kollege Kjell Magne Bondevik haben am Donnerstag ihre Sommerferien wegen der Terroranschläge in London abgebrochen. Der dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen sagte zu den Attentaten: «Wieder einmal sind wir Zeugen eines Angriffs skrupelloser Terroristen in barbarischer Weise gegen vollkommen unschuldige Menschen.» Er appellierte an die Weltbevölkerung: «Wir dürfen uns niemals beugen.» 16:08 Weltweit Terroralarm ausgelöst Die Anschlagsserie in London hat weltweit Terrorangst ausgelöst. Wie schon nach den Attacken vom 11. September 2001 auf New York und Washington und den Anschlägen auf Pendlerzüge in Madrid 2004 ist die Verunsicherung bei westlichen Regierungen groß. Überall auf der Welt wurden Krisenstäbe eingerichtet, Grenzkontrollen verschärft und bewaffnete Patrouillen in Züge und Busse entsandt. 16:03 Fischer betont Solidarität Außenminister Joschka Fischer hat nach den Anschlägen in London die Solidarität «mit unseren Freunden in Großbritannien» zum Ausdruck gebracht. «Die menschenverachtenden Anschläge erfüllen uns mit Entsetzen und Abscheu», sagte er. Der Terrorismus dürfe und werde sich nicht durchsetzen. 16:00 Köhler: Terroismus entschlossen bekämpfen Bundespräsident Horst Köhler hat der britischen Königin Elizabeth II. nach den Terroranschlägen in London sein Mitgefühl ausgedrückt. «Wir werden uns dem Terrorismus nicht beugen, sondern ihn gemeinsam und entschlossen bekämpfen, heißt es in einem in Berlin veröffentlichten Telegramm Köhlers. 15:58 Stoiber fordert Geld gegen Terror Als «barbarischen und menschenverachtende Tat» hat CSU-Chef Edmund Stoiber die Anschläge in London verurteilt. «Unser Mitgefühl gilt dem ganzen britischen Volk», sagte er. «Dieser Anschlag zeigt erneut, dass auch Europa von Terroranschlägen nicht sicher ist.» Er fordere «alle erforderlichen Mittel, um die Menschen gegen die Gefahr des internationalen Terrorismus bestmöglich zu schützen». 15:50 Zentralrat der Muslime erschüttert Der Zentralrat der Muslime hat sich erschüttert und entsetzt über die Serie der Anschläge in London geäußert. «Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern und Hinterbliebenen», sagte der Vorsitzende Nadeem Elyas. Die Täter könnten im Islam keine Rechtfertigung für die «barbarischen Terroranschläge» finden. 15:30 US-Beamter: Mindestens 40 Tote Bei den Terroranschlägen in London sind nach Angaben eines Beamten der US-Justizverwaltung mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Die US-Behörden seien von ihren britischen Kollegen davon unterrichtet worden, sagte der Mann. Er wollte seinen Namen nicht genannt wissen. (nz)

23:20 Zahl der Toten bei 50
Laut einer «provisorischen Bilanz» der britischen Regierung liegt die Zahl der Toten nach den Anschlägen in London höher als offiziell bestätigt. 50 statt der angegebenen 37 seien ums Leben gekommen, heißt es darin laut dem französischen Innenminister Nicolas Sarkozy.
23:10 Giuliani fühlt sich an 9/11 erinnert
New Yorks Ex-Bürgermeister Rudolph Giuliani hat die Anschläge in London als Besucher der Stadt miterlebt. Die Erinnerungen an die Attentate in New York seien sofort in ihm wach geworden, sagte er. Es sei bemerkenswert, wie gut die Londoner mit der Situation umgegangen seien.
23:00 Irak verurteilt Londoner Anschläge
Die irakische Regierung hat die Anschläge in London verurteilt. Der irakische Parlamentspräsident Hadschim al Hassani schrieb im Namen der Nationalversammlung dem britischen Premier Tony Blair, auch sein Volk und sein Land leide unter «brutalen Angriffen, die den einfachsten menschlichen Werten widersprechen». Das irakische Volk verurteile solche «bösen Akte».
22:15 Queen will Betroffene besuchen
Nach der verheerenden Anschlagsserie in London will Königin Elizabeth II. am Freitag Betroffene besuchen und ihnen Mut zusprechen. Das teilte der Buckingham-Palast mit.
22:03 Video gibt Anleitung für Bus-Anschlag
In der islamistischen Szene kursiert nach ARD-Informationen ein Video, das Terroristen anleitet, Busse effektiv in die Luft zu sprengen. Das Band präsentiere eine Versuchsreihe, die zeige, wo der Attentäter im Bus stehen müsse, um «maximale Zerstörung» zu erzielen.
21:17 Straw sicht Anzeichen für Al-Qaeda-Tat
Die Terroranschläge von London tragen laut dem britischen Außenminister Jack Straw «alle Kennzeichen eines mit Al Qaeda verbundenen Angriffs».
21:10 Rice: Entschlossenheit wird wachsen
Die Anschläge in London werden nach den Worten von US-Außenministerin Condoleezza Rice Großbritannien und andere Länder nicht vom Anti-Terror-Kampf abschrecken. «Ich bin sicher, dass die Entschlossenheit nur noch wächst», sagte sie. Es sei «offensichtlich, dass man mit Leuten, die unschuldige Menschen töten, nicht vernünftig reden» könne.
20:46 Islamrat: Anschläge sind Akt gegen Menschlichkeit
Als einen Akt gegen die Menschlichkeit hat der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland die Londoner Attentate verurteilt. «Wir sind erschüttert über die barbarischen Terroranschläge», sagte der Vorsitzende Ali Kizilkaya. Die Taten könnten nirgends eine Rechtfertigung finden «und erst recht nicht im Islam».
20:35 Paket in Edinburgh gesprengt
Ein Bombeneinsatzkommando hat das verdächtige Paket in einem Bus im schottischen Edinburgh gesprengt. Es gebe jedoch noch keine Erkenntnisse, ob wirklich eine Bombe darin war, sagte eine Sprecherin der Polizei.
20:10 China «schockiert» über Anschläge
Die chinesische Regierung hat sich «schockiert» über die Terroranschläge in London gezeigt. In einer Erklärung des Außenministeriums heißt es, egal, welche Ziele auch immer jemand verfolge, müsse es verurteilt werden, wenn Terroraktionen verübt würden und Menschen zu Schaden kämen.
19:50 Einkaufsstraße in Edinburgh geräumt
Die Polizei hat einen Abschnitt der Haupteinkaufsstraße im schottischen Edinburgh evakuiert. In einem Bus war ein verdächtiges Paket gefunden worden. Nun sind Experten im Einsatz, die eine mögliche Bombe entschärfen könnten.
19:35 Zahl der Toten erhöht sich auf 37
Die Zahl der Menschen, die bei den Anschlägen in London ums Leben kamen, hat sich laut den britischen Behörden auf 37 erhöht. Die Zahl der Verletzten wird nun mit 700 angegeben.
19:20 Britische Anleger verlieren Milliarden
An der Londoner Börse haben Anleger nach den Anschlägen Milliarden verloren. Der Leitindex FTSE-100 beendete den Handel mit einem Minus von 1,4 Prozent bei 5158,3 Punkten.
19:10 Weltsicherheitsrat verurteilt Anschläge
Der UN-Sicherheitsrat in New York hat die Anschläge von London einstimmig verurteilt. Mit Resolution 1611 forderte das höchte Gremium der Uno die internationale Gemeinschaft auf, sich an der Suche nach den Tätern und Auftraggebern zu beteiligen.
18:55 Blair: Täter handelten im Namen des Islam
Der britische Premier Tony Blair sieht Islamisten als Tatverdächtige für die Anschläge in London. «Wir wissen, dass die Leute, die hinter diesen Anschlägen stecken, behaupten, im Namen des Islam zu handeln», sagte Blair. Er versicherte, dass sich die Briten «nicht einschüchtern» ließen. «Wir lassen uns nicht terrorisieren».
18:35 Putin sieht Defizite in Terrorbekämpfung
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Anschläge in London als Zeichen gewertet, dass die Welt im Anti-Terror-Kampf nur unzureichend vereint sei. «Was heute passiert ist, zeigt wieder einmal, dass wir zu wenig tun, um unsere Kräfte im Kampf gegen den Terrorismus auf wirksamste Weise zu bündeln», sagte Putin beim G-8-Gipfel in Schottland. Er wisse aus eigener Erfahrung, was Terror bedeute, betonte er und bekundete das Mitgefühl seines Landes für die Opfer und deren Angehörige.
18:20 Syrien und Iran verurteilen Anschläge
Der syrische Staatspräsident Baschir el Assad hat in einem Beileidsschreiben an den britischen Premier Tony Blair die «üblen Anschläge» in London verurteilt, wie die amtliche syrische Nachrichtenagentur meldete. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte, «derartige terroristische Angriffe sind gewiss kein geeignetes Mittel, um politische Ziele irgendwelcher Art zu erreichen».
18:15 Paris verstärkt militärischen Schutz
Frankreich verstärkt nach den Anschlägen von London den militärischen Schutz gefährdeter Standorte im Land. Es sei entschieden worden, sofort Armee-Einheiten auf den Weg zu bringen, sagte Verteidigungsministerin Michele Alliot-Marie. Es gehe um Paris und andere große Städte.
18:10 Buckingham Palast flaggt halbmast
Königin Elizabeth II. hat zum Gedenken der Opfer der Londoner Anschläge die Flagge auf dem Buckingham Palace auf halbmast setzen lassen. Am Freitag soll der Union Jack auch auf allen öffentlichen Gebäuden des Landes auf halbmast wehen.
18:00 Autos fahren ohne Maut in der Innenstadt
In der Londoner Innenstadt ist nach den Anschlägen auf den Nahverkehr die Maut-Gebühr für Autos aufgehoben worden. Zahlreiche Menschen fuhren in die City, um ihre Angehörigen abzuholen, die wegen der gestoppten U-Bahnen nicht weiterkamen.
17:55 U-Bahn lässt erste Züge fahren
Die Situation im Londoner U-Bahnnetz hat sich am Abend nach den Bombenanschlägen teilweise wieder normalisiert. Bahnlinien, die von den Anschlägen am Morgen nicht betroffen waren, konnten wieder in Betrieb gehen. Am Freitag soll es weiterhin nur eingeschränkten Bahnbetrieb geben.
17:35 UN-Sicherheitsrat will Anschläge verurteilen
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat nach den Anschlägen in London eine Dringlichkeitssitzung angesetzt. Der griechische Ratsvorsitzende Adamontios Vassilakis beantragte die Beratungen. In einer Resolution sollen die Attacken auf den Nahverkehr der britischen Hauptstadt verurteilt werden.
17:30 Busse fahren wieder
Stunden nach den Terroranschlägen in London fahren die meisten Busse wieder. Die U-Bahn indes bleibt vorerst außer Betrieb.
17:27 Schulen am Freitag geschlossen
Schulen in mehreren Londoner Stadtteilen bleiben am Freitag geschlossen. Damit reagieren die Behörden auf die Anschläge vom Donnerstag. Es sei wegen des unterbrochenen öffentlichen Nahverkehrs kaum möglich, Kinder zu transportieren, hieß es.
17:25 Müntefering kündigt Kampf gegen Terror an
SPD-Chef Franz Müntefering hat angesichts der Anschläge in London eine hartnäckige Bekämpfung des Terrorismus angekündigt. «Die terroristischen Verbrechen in New York, in Madrid, an vielen anderen Orten und jetzt in London sind eine Herausforderung aller freien und friedliebenden Menschen», sagte Müntefering. «Wir sind verbündet mit allen Menschen, die sich diesem Terrorismus entschlossen entgegen stellen.»
17:20 Behörden in Berlin haben keine Hinweise
Die Sicherheitsbehörden haben laut dem Berliner Innensenator Erhart Körting keinerlei Hinweise auf mögliche Anschläge. Nach den Attentaten in London seien jedoch die Sicherheitsvorkehrungen für die Botschaften Italiens und Dänemarks verstärkt worden, sagte Körting. Britische Einrichtungen seien bereits «auf höchsten Niveau gesichert».
17:10 Polizei: «Schockiert - aber nicht überrascht»
Nach den Terroranschlägen in London hat die dortige Polizei ihre Präsenz deutlich erhöht. 31.000 Sicherheitskräfte stünden zur Verfügung, sagte ein Sprecher. Die Polizei sei über die Anschläge «schockiert, aber nicht überrascht». Es sei klar gewesen, dass London als bevorzugtes Ziel für einen Terroranschlag in Frage kam.
17:05 Reiseanbieter lassen Umbuchung zu
Angesichts der zahllosen Anfragen nach den Terroranschlägen in London lassen Reiseveranstalter Umbuchungen von Reisen in die britische Hauptstadt zu. Lufthansa, Dertour und Germanwings teilten mit, dass diese kostenlos seien.
16:55 Keine Erkenntnisse über deutsche Opfer
Innenminister Otto Schily hat nach den Anschlägen in London zu Zurückhaltung aufgerufen. «Äußerste Gelassenheit ist das Gebot der Stunde», sagte der Minister. Wachsamkeit sei dennoch notwendig. Erkenntnisse über deutsche Opfer der Anschläge hatte Schily am Nachmittag nicht. Auch über die Attentäter lägen noch keine genaueren Informationen vor, betonte er. Die ersten Bekennerschreiben ließen definitive Rückschlüsse auf das Terrornetzwerk Al Qaeda noch nicht zu.
16:50 Falscher Alarm am Flughafen
Wegen einer herrenlosen Tasche ist am Londoner Flughafen Heathrow Alarm ausgelöst worden. Menschen wurden aufgefordert, Terminal 3 zu verlassen. Schnell stellte sich heraus, dass es falscher Alarm war.
16:45 Alle Passagiere aus U-Bahnen frei
Stunden nach den Anschlägen auf U-Bahnstationen und Busse in London sind alle Insassen freigekommen. Sie hatten lange in unsicherer Lage ausharren müssen.
16:40 Merkel: Angriff auf Demokratie und Freiheit
Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel hat die Anschläge in London als «Angriff auf Demokratie und Freiheit» verurteilt. Sie zeigte sich jedoch davon überzeugt, dass es gemeinsam zu schaffen sei, «dass die, die hinterhältig Demokratie und Freiheit in Frage stellen wollen, keine Chance haben».
16:33 Trichet und Eichel: Keine Gefahr für Konjunktur
EZB-Präsident Jean-Claude Trichet und Bundesfinanzminister Hans Eichel rechnen nicht mit einem Konjunktureinbruch wegen der Terroranschläge in London. Trichet zeigte sich zuversichtlich, dass die Anschläge «keine bedeutende Auswirkung» auf die Konjunktur haben würden. Nach Einschätzung von Eichel wird die Weltkonjunktur «nicht aus den Fugen geraten».
16:30 Mehr als 300 Verletzte
Mehr als 300 Menschen sind bei den Anschlägen in London verletzt worden, haben die Behörden der Stadt mitgeteilt. 45 von ihnen hätten zum Teil sehr schwere Verletzungen davongetragen. Die Zahl der Toten wurde mit 33 angegeben.
16:28 Grüne verurteilen Anschlag scharf
Die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Krista Sager, bezeichnet die Anschläge in Lonson als «Angriff auf alle freien Gesellschaften». Sie sei «schockiert und entsetzt über den brutalen Anschlag», sagte sie der Netzeitung. Eine Notwendigkeit zur Verschärfung der Terror-Gesetze in Deutschland sieht sie jedoch nicht: «Unsere Gesetze reichen aus», so Sager.

16:27 U-Bahnen bis Freitag außer Betrieb
Als Reaktion auf die Anschläge in London in U-Bahnstationen und Bussen haben die Londoner Verkehrsbetriebe beschlossen, dass die öffentlichen Verkehrsmittel zunächst stillstehen sollen. U-Bahnen sollen erst Freitag wieder fahren, die Station Kings Cross wird vorerst geschlossen, nur einige Busse könnten schon Donnerstagabend wieder im Dienst sein.
16:25 Mindestens 33 Tote bestätigt
Die britischen Behörden haben die Zahl der Toten nach den Anschlägen in London mit «mindestens 33» angegeben. Es sei noch unklar, wie viele Menschen genau bei einer der Explosionen in einem Bus gestorben seien. Die Identifizierung gestalte sich schwierig.
16:20 Schily: Größere Zahl Toter in London
Bundesinnenminister Otto Schily rechnet nach den Anschlägen in London mit «einer größeren Zahl von Toten». Er selbst werde am Freitag nach London fliegen, sagte er. Die Attacken seien nach dem Muster der Anschläge in New York, Madrid und Istanbul verübt worden. In Deutschland gebe es keine verstärkte Gefahrenlage, sagte Schily. Dennoch seien die Sicherheitsmaßnahmen erhöht worden.
16:15 Wall Street reagiert mit begrenzten Verlusten
Die Wall Street hat auf die Londoner Terroranschläge mit begrenzten Kursverlusten reagiert. Die Aktienkurse reagierten zum Auftakt des Handels an der Börse wegen Verkäufen extrem nervöser Investoren unter Druck. Die Sicherheitsvorkehrungen waren an der New Yorker Börse besonders scharf.
16:12 Queen verurteilt Anschläge
Die britische Königin Elizabeth II. hat die Anschläge in London als «schreckliches Ereignis» bezeichnet. «Wir sind alle tief schockiert», sagte sie. «Ich spreche für die gesamte Nation, wenn ich mein Mitgefühl für diejenigen ausspreche, die von den Anschlägen betroffen sind.» Mitarbeiter von Sanitätsdiensten und Krankenhäusern sowie Polizei und Feuerwehr hätten ihre «vollste Bewunderung».
16:10 Skandinavische Regierungschefs brechen Urlaub ab
Der schwedische Ministerpräsident Göran Persson und sein norwegischer Kollege Kjell Magne Bondevik haben am Donnerstag ihre Sommerferien wegen der Terroranschläge in London abgebrochen. Der dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen sagte zu den Attentaten: «Wieder einmal sind wir Zeugen eines Angriffs skrupelloser Terroristen in barbarischer Weise gegen vollkommen unschuldige Menschen.» Er appellierte an die Weltbevölkerung: «Wir dürfen uns niemals beugen.»
16:08 Weltweit Terroralarm ausgelöst
Die Anschlagsserie in London hat weltweit Terrorangst ausgelöst. Wie schon nach den Attacken vom 11. September 2001 auf New York und Washington und den Anschlägen auf Pendlerzüge in Madrid 2004 ist die Verunsicherung bei westlichen Regierungen groß. Überall auf der Welt wurden Krisenstäbe eingerichtet, Grenzkontrollen verschärft und bewaffnete Patrouillen in Züge und Busse entsandt.
16:03 Fischer betont Solidarität
Außenminister Joschka Fischer hat nach den Anschlägen in London die Solidarität «mit unseren Freunden in Großbritannien» zum Ausdruck gebracht. «Die menschenverachtenden Anschläge erfüllen uns mit Entsetzen und Abscheu», sagte er. Der Terrorismus dürfe und werde sich nicht durchsetzen.
16:00 Köhler: Terroismus entschlossen bekämpfen
Bundespräsident Horst Köhler hat der britischen Königin Elizabeth II. nach den Terroranschlägen in London sein Mitgefühl ausgedrückt. «Wir werden uns dem Terrorismus nicht beugen, sondern ihn gemeinsam und entschlossen bekämpfen, heißt es in einem in Berlin veröffentlichten Telegramm Köhlers.
15:58 Stoiber fordert Geld gegen Terror
Als «barbarischen und menschenverachtende Tat» hat CSU-Chef Edmund Stoiber die Anschläge in London verurteilt. «Unser Mitgefühl gilt dem ganzen britischen Volk», sagte er. «Dieser Anschlag zeigt erneut, dass auch Europa von Terroranschlägen nicht sicher ist.» Er fordere «alle erforderlichen Mittel, um die Menschen gegen die Gefahr des internationalen Terrorismus bestmöglich zu schützen».

15:50 Zentralrat der Muslime erschüttert
Der Zentralrat der Muslime hat sich erschüttert und entsetzt über die Serie der Anschläge in London geäußert. «Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern und Hinterbliebenen», sagte der Vorsitzende Nadeem Elyas. Die Täter könnten im Islam keine Rechtfertigung für die «barbarischen Terroranschläge» finden.
15:30 US-Beamter: Mindestens 40 Tote
Bei den Terroranschlägen in London sind nach Angaben eines Beamten der US-Justizverwaltung mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Die US-Behörden seien von ihren britischen Kollegen davon unterrichtet worden, sagte der Mann. Er wollte seinen Namen nicht genannt wissen. (nz)