Die Menschrechts- Organisation ermahnte indessen auch die Europäische Union, internationale Standards einzuhalten und die Rechte von Terrorverdächtigen zu achten. Vor allem Schwarze Listen mit den Namen von Terrorverdächtigen, ein EU-weit gültiger Haftbefehl und die Terrorismus-Definition der EU hätten zu Menschenrechtsverletzungen und Rechtsunsicherheit geführt, heißt es in einem heute in Brüssel vorgestellten Bericht. Auch hätten EU-Staaten den USA bei der Überstellung Verdächtiger an andere Länder geholfen, in denen diese gefoltert werden könnten. (nz)