Stokar hingegen warnte vor der Gefahr, als unverdächtiger Bürger überwacht zu werden. «Gerade auch in der Auseinandersetzung mit dem Terrorismus muss der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben», sagte sie. Die Grenzen, die der Datenschutz setze, müssten beachtet werden.Die Grünen-Politikerin zeigte sich offen für eine sicherheitspolitische Debatte, warnte aber zugleich vor überzogenen Forderungen. «Es wird bei der Bevölkerung kaum Akzeptanz für elektronische Gesundheitskarten oder biometrische Ausweise geben, wenn nicht sicher ist, dass der Staat mit diesen privaten Daten vertraulich umgeht», so Stokar zur Netzeitung. Sie betonte, im Rechtsstaat gelte generell die Unschuldsvermutung. Daran müsse festgehalten werden.