25. Mrz 2004 23:06
Frankreichs Präsident Chirac hat die Anti-Terror-Pläne der EU als fortschrittlich bezeichnet. Die österreichische Außenministerin nannte den Terrorismus die größte Bedrohung seit dem Zweiten Weltkrieg.
Nach Ansicht des französischen Präsidenten Jacques Chirac stellt der EU-Aktionsplan gegen Terrorismus einen «ernsthaften Fortschritt» dar. Der Anti-Terror-Kampf werde dadurch verbessert, sagte Chirac am Donnerstagabend in Brüssel. Er machte zugleich darauf aufmerksam, wie wichtig es gewesen sei, jetzt Maßnahmen zu treffen. Jedes Land, so Chirac, auch in der Europäischen Union, könne Ziel eines Anschlags werden.
Die österreichische Außenministerin Benita Ferrero-Waldner begrüßte ebenfalls die Einigung auf ein EU-weites Aktionsprogramm. Der Terrorismus sei die größte Bedrohung seit dem Zweiten Weltkrieg, sagte sie. Da müsse die Europäische Union zusammenstehen. «Jeder muss seinen eigenen Schrebergarten zurückstellen», forderte Ferrero-Waldner. (nz)