08. Aug 2003 07:08
Der Absturz der United-Airlines Maschine am 11. September 2001 wurde von den Flugzeugentführern selbst herbeigeführt. Das ergab eine FBI-Untersuchung der Gespräche im Cockpit.
Demnach befahl einer Attentäter dem Terrorpiloten Ziad Jarrah, das Flugzeug nicht länger in der Luft zu halten. Bislang war davon ausgegangen worden, dass das Flugzeug wegen eines Kampfes zwischen Entführern und Passagieren abgestürzt war. FBI-Direktor Robert Mueller habe die neue Theorie Vertretern des US-Kongresses im vergangenen Jahr bei einer Sitzung hinter verschlossenen Türen dargelegt, berichtet CNN. Seine Ausführungen sind Teil des Regierungsberichts zum 11. September, der in diesem Juli dem Kongress vorlegt wurde.
Das FBI erkennt aber weiterhin an, dass die Reisenden sich den Kidnappern heldenhaft entgegen gestellt hätten. Dies habe die Attentäter letztlich dazu gebracht, den Flug nicht weiter fortzusetzen, heißt es in dem Bericht. Den Ermittlungen zufolge sollte das Flugzeug möglicherweise in das Weiße Haus in Washington gelenkt werden.
Bei dem Absturz wurden damals alle 33 Passagiere, die sieben Besatzungsmitglieder und die vier Terroristen getötet. (nz)