27.11.2002
Herausgeber: netzeitung.de
Verbindungen zwischen der Al-Qaeda und der Jamaah Islamiah gibt es seit über neun Jahren. Über 3000 Islamisten aus Südostasien sollen afghanische Terror-Ausbildungs-Camps durchlaufen haben. Thema: Kampf gegen Terror Hauptverdächtiger für Bali-Attentat hat Verbindung zu Jamaah Islamiah Terrorverdächtige in Malaysia gefasst Selbstmordattentäter von Bali hinterlässt Brief
Mehr terrorbereite Islamisten als bisher angenommen sollen sich in Indonesien, Malaysia und auf den Philippinen aufhalten. Nach einem Bericht des amerikanischen Geheimdienst-Experten Zachary Abuza sollen die islamistischen Terror-Organisationen Al Qaeda und Jamaah Islamiah seit fast zehn Jahren enge Verbindungen zueinander unterhalten. Etwa 3000 moslemische Ostasiaten sollen in dieser Zeit in Al-Qaeda-Trainingscamps in Afghanistan eine terroristische Ausbildung bekommen haben.
Zurück in ihrer Heimat stünden nun diese Islamisten als Schläfer bereit, um jederzeit gegen den verhassten Westen loszuschlagen. Bin Ladens Netzwerk soll die politisch labilen Inselarchipele mit ihrer großen muslimischen Bevölkerung als das verletzlichste Glied in Südostasien ausgemacht haben.
Abuzas Bericht zufolge, den australische Behörden als glaubhaft und gut informiert bezeichneten, sollen Hunderte von Jamaah-Islamiah-Anhängern im vergangenen Jahr gegen die Alliierten in Afghanistan gekämpft haben. (nz)