Der Zentralratsvize argumentiert, völkerrechtlich sei es die Verpflichtung der Weltgemeinschaft und der libanesischen Regierung, gemäß der Uno-Resolution 1559 aus dem Jahr 2004 die Milizen im Libanon aufzulösen und die terroristische Hisbollah zu entwaffnen. Nicht nur Israel habe seinen Teil der Resolutionsverpflichtung erfüllt, sondern seitdem auch im Vertrauen auf die Garantien der Weltgemeinschaft zugesehen, wie hunderte Raketen aus dem Südlibanon israelische Bürger in Angst versetzten und Schäden anrichteten, betonte Graumann. «Das einzige was hier völkerrechtswidrig war, ist die Tatenlosigkeit der Weltgemeinschaft - auch Deutschlands, die eigenen UNO-Resolutionen nicht umzusetzen und das weiß Frau Wieczorek-Zeul sehr genau.»Die Präsidentin des Zentralrats, Charlotte Knobloch, verurteilte die Angriffe der Hisbollah und der radikalislamischen Hamas als «hinterhältig». Vizepräsident Salomon Korn bekräftigt die Forderung der israelischen Regierung nach Einbeziehung des aktuellen Konfliktes in die laufenden Verhandlungen mit der iranischen Regierung. «Die scharfen Drohungen aus Damaskus und Teheran gegen Israel zeigen einmal mehr, was schon bekannt war, Syrien und Iran sind aktiv in den Terror der Hamas und Hisbollah verstrickt», sagte Korn. (nz)