17. Mrz 2006 11:51
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland leidet an Blutkrebs. Behandelt wird Paul Spiegel auf der Intensivstation der Uniklinik Düsseldorf.
Wie Kramer sagte, werden Spiegels Organen auf der Intensivstation der Düsseldorfer Uniklinik langsam ihre Vitalfunktionen wieder zurückgegeben. «Die Genesung geht in die richtige Richtung.» Er gehe gehe davon aus, dass Spiegel «in der zweiten Jahreshälfte wieder sein Amt ausüben» könne.Der Düsseldorfer Unternehmer Spiegel war im Januar 2000 als Nachfolger von Ignatz Bubis vom Präsidium des Zentralrates zum obersten Repräsentanten der mittlerweile gut 100.000 in Deutschland lebenden Juden gewählt worden. Seine Stellvertreter sind die Vizepräsidenten des Zentralrates, Charlotte Knobloch (München) und Salomon Korn (Frankfurt/Main). (nz)