Paul Spiegel «am Beginn eines Herzinfarktes»
Zunächst habe er sich wegen eines Infektes und eines Hustens in ärztliche Behandlung begeben, erläuterte Spiegel. Dann habe sich bei gründlicher Untersuchung vor einigen Tagen herausgestellt, dass er «am Beginn eines Herzinfarktes» gestanden habe.
Wie Spiegel sagte, ist das Problem der verengten Herzkranzgefäße nun dank des Eingriffs behoben. «Die Ärzte haben mir gesagt, da hätte ich großes Glück gehabt - und genau so nehme ich es auch auf», sagte der 68-Jährige.
Seit rund 40 Jahren ist Spiegel, der die Verfolgung der NS-Zeit in Belgien überlebt hat, in jüdischen Gremien und Organisationen tätig. Im Januar 2000 war er als Nachfolger von Ignatz Bubis zum Zentralratspräsidenten und damit zum obersten politischen Vertreter von mittlerweile über 100.000 Juden in Deutschland gewählt worden. (nz)

