Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Albert Mayer, hatte den umstrittenen Kunstsammler zu der Feier eingeladen und war dafür von Gemeindemitgliedern und Vertretern des Zentralrats der Juden scharf kritisiert worden. Hintergrund ist, dass der Großvater sein Vermögen durch Gewinne aus der Zwangsarbeit vermehrt hatte und sein Enkel von dem Erbe profitiert. Aus Protest gegen die Einladung an Flick, der zunächst zugesagt hatte, habe die Witwe des 1992 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats, Heinz Galinski, ihre Teilnahme ausgeschlossen, schreibt die Zeitung.