15.06.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Martin Bashir
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Er lasse Jungs in seinem Bett schlafen, hatte Michael Jackson vor zwei Jahren in der TV-Dokumentation von Martin Bashir gesagt. Dem Journalisten droht nun eine Klage in Millionenhöhe.
Der Journalist Martin Bashir, dessen TV-Dokumentation über Michael Jackson den Missbrauchs-Prozess gegen den Popstar ins Rollen brachte, muss nun selbst mit einem Gerichtsverfahren rechnen. Jackson will ihn auf Schadensersatz in Millionenhöhe verklagen. Das berichtet die Online-Ausgabe der britschen Zeitung «Sun».
Die Anwälte Jacksons hatten erste rechtliche Schritte gegen Bashir eingeleitet, nachdem dessen Sendung über Jackson vor zwei Jahren ausgestrahlt worden war. In der Dokumentation hatte der Popstar unter anderem freimütig erzählt, dass er Kinder in seinem Bett schlafen lasse.
Jacksons Anwälte begründeten ihr Vorgehen damals damit, dass die Veröffentlichung des brisanten Filmmaterials einen Vertrags- und Vertrauensbruch dargestellt habe. Die Anhörung wurde gestoppt, als Jackson wegen Kindesmissbrauchs angeklagt wurde. Nun soll sie wieder aufgenommen werden. (nz)