19.05.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Larry King
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Als nicht für den Prozess relevant hat der Richter im Jackson-Verfahren die geplante Aussage von Late-Night-Talker King zurückgewiesen. Der hatte über den Ex-Anwalt der Klägerfamilie sprechen wollen.
Die geplante Aussage von US-Talk-Master Larry King im Missbrauchsprozess gegen Michael Jackson ist am Donnerstag abgesagt worden. Richter Rodney Melville entschied nach einer ersten Anhörung, dass Kings Aussage nicht prozessrelevant sei. Der Late-Night-Talker wollte für die Verteidigung in den Zeugenstand treten.
Melville hörte sich am Donnerstag zunächst Kings Beschreibung einer Unterhaltung mit einem früheren Anwalt der Klägerfamilie an. Dabei waren die Geschworenen nicht zugegen. Der CNN-Talk-Master («Larry King Live») sagte dabei, der Anwalt Larry Feldman habe ihm mitgeteilt, der Mutter des gegen Jackson klagenden Jungen gehe es nur ums Geld, und habe die Frau als «Spinnerin» bezeichnet. Feldman hatte in einer Aussage für die Anklage bereits Anfang April erklärt, er habe niemals mit irgendjemandem über seine Mandanten gesprochen.
Im Anschluss an Melvilles Entscheidung, die Aussage nicht zuzulassen, verließ King das Gerichtsgebäude im kalifornischen Santa Maria. Der Richter ließ auch die Aussage des Fernsehproduzenten Michael Viner nicht zu, der bei dem Gespräch zwischen King und Feldman dabei war.
Laut King wollten beide den Anwalt bei dem Treffen dazu bewegen, in Kings Fernsehshow aufzutreten. (nz)