«Washington Post»-Reporter im Irak erschossen
Auf ihrer Internet-Seite meldete die Zeitung, ihr Mitarbeiter, der sich stets durch Mut ausgezeichnet habe, sei durch einen Schuss in die Stirn gestorben. Die Leiche Aldins wurde auf einer Straße gefunden. Der Journalist arbeitete seit Anfang 2004 für die «Post».
Vor den tödlichen Schüssen auf Aldin wurden seit Kriegsbeginn im März 2003 nach Angaben des in New York ansässigen Komitees zum Schutz von Journalisten im Irak bereits mindestens 118 Journalisten und 41 Medienmitarbeiter getötet.
Im Nordirak starben am Montag ein Redakteur der Lokalzeitung «Salaheddin» sowie zwei Leibwächter, die ihn begleitet hatten. Nach Polizeiangaben eröffneten Extremisten 85 Kilometer südwestlich von Kirkuk das Feuer auf zwei Autos, in denen mehrere Journalisten mit ihren Beschützern saßen. In Irak werden jeden Monat mehrere Journalisten getötet, sowohl Mitarbeiter lokaler als auch internationaler Medien. (dpa/AP)

