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Irak fordert Millionen von US-Firma Blackwater

09. Okt 2007 09:13
Helikopter der US-Sicherheitsfirma Blackwater im Irak
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Der Irak verlangt von der US-Regierung, alle Verträge mit Blackwater zu kündigen. Zudem soll die Sicherheitsfirma für jeden bei einer Schießerei getöteten Zivilisten acht Millionen Dollar zahlen.

Die irakischen Behörden fordern von der US-Sicherheitsfirma Blackwater insgesamt 136 Millionen Dollar Entschädigung für die Hinterbliebenen von Opfern einer Schießerei. Für jeden der 17 Toten, die am 16. September bei einer Schießerei in Bagdad von Blackwater-Mitarbeitern getötet wurden, verlangt der Irak acht Millionen Dollar, wie aus einem der Nachrichtenagentur AP vorliegenden Untersuchungsbericht der irakischen Regierung hervorgeht.

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Außerdem wird die US-Regierung in dem Bericht aufgefordert, alle Verträge mit Blackwater zu kündigen. Die irakische Regierung verlangt von Washington, die in den Fall verwickelten Blackwater-Mitarbeiter zu überstellen, um sie eventuell im Irak vor Gericht zu stellen.

Mitarbeiter der Sicherheitsfirma hatten in einem Konvoi einen US-Diplomaten begleitet und auf dem Nisoor Platz in Bagdad um sich geschossen, nachdem in der Nähe eine Autobombe explodiert war. Blackwater behauptet dagegen, die Mitarbeiter seien unter Beschuss geraten und hätten in Notwehr gehandelt.

Die irakische Regierung geht indes davon aus, dass es sich bei den Opfern um unschuldige Zivilisten handelte. Das bestätigen auch Angaben von Augenzeugen und US-Militärs. Das FBI hat inzwischen Ermittler nach Bagdad geschickt, die dort das Verhalten der Blackwater-Mitarbeiter untersuchen sollen. Nach dem Vorfall setzte die irakische Regierung die Lizenz für Blackwater aus. (AP/nz)

 
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