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London dringt auf regionale Irak-Lösung

25. Sep 2007 17:18
Der britische Außenminister David Miliband
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Großbritannien will verstärkt mit den Nachbarn des Irak zusammenarbeiten, um einen regionalen Flächenbrand zu verhindern. Der Iran wird allerdings nicht explizit genannt.

Die britische Regierung setzt auf eine intensivere Kooperation mit den Nachbarstaaten des Irak, um eine Ausweitung des Konflikts auf die Region zu verhindern. «Wir müssen mit allen Nachbarn arbeiten, um Sunniten und Schiiten zu versöhnen», sagte Außenminister David Miliband am Dienstag auf dem Labour-Parteitag in Bournemouth, ohne den Iran ausdrücklich zu nennen.

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Der gewaltsam ausgetragene Konflikt drohe, den Irak zu zerreißen und sich dann weiter auf den Nahen Osten auszudehnen. Zugleich sprach sich der Außenminister, der im Juni vom neuen Premierminister Gordon Brown ins Amt berufen worden war, für energische Schritte zur Lösung des Palästina-Problems aus. Die Leiden des palästinensischen Volkes würden von der Terrororganisation Al Qaeda als «Entschuldigung» für Gewalt missbraucht.

«Wir müssen dieser Entschuldigung den Boden entziehen», sagte er. «Wir brauchen dringend Fortschritte, um das Problem der Sicherheit Israels zu lösen und die Rechte der Palästinenser zu verwirklichen, durch die einzige Lösung - eine Zweistaatenlösung im Nahen Osten», so Miliband. Er betonte zudem, dass Großbritannien weder seine engen besonderen Beziehungen zu den USA noch die Mitgliedschaft in der EU lockern werde.

Vorschläge der Opposition, zu beiden auf Distanz zu gehen, seien unrealistisch. Die USA hätten einzigartige Möglichkeiten, Frieden und Sicherheit in der Welt zu stärken. Ebenso wie am Vortag der Premierminister, erklärte auch Miliband, dass zum neuen EU-Vertrag in Großbritannien keine Volksabstimmung, sondern lediglich die Bestätigung durch das Parlament erforderlich sei. (dpa)

 
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