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Iraner wegen Waffenschmuggels in Irak gefasst

20. Sep 2007 16:34
Im Nordirak haben US-Soldaten einen iranischen Offizier festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, Bomben und Kämpfer in den Irak geschafft zu haben.

Amerikanische Truppen haben am Donnerstag in der irakischen Stadt Sulaimanija einen Offizier der iranischen Eliteeinheit Kuds festgenommen. Er wird nach Militärangaben beschuldigt, am Schmuggel panzerbrechender Bomben in den Irak beteiligt zu sein.

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Laut Geheimdienstinformationen gab es Anzeichen dafür, dass er auch in das Eindringen und die Ausbildung ausländischer Kämpfer im Irak verwickelt sei. Die Kuds-Truppe ist eine Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarde.

Der Mann wurde nach Angaben des Sicherheitschefs von Sulaimanija, Saif al Den Ahmed, am frühen Morgen in einem Hotel in der kurdischen Stadt gefasst. Aus örtlichen kurdischen Regierungskreisen verlautete, ursprünglich seien drei Iraner festgenommen worden, zwei von ihnen seien aber wieder freigelassen worden.

Aufständische unterstützt

Bereits im August nahmen US-Truppen in Bagdad acht Iraner kurzzeitig fest. Da sie in offizieller Mission unterwegs waren, kamen sie rasch wieder frei. Fünf Iraner, die im Januar in der nordirakischen Stadt Erbil festgenommen wurden, befinden sich weiter im Gewahrsam der US-Truppen. Auch unter ihnen sind nach Militärangaben Mitglieder der Kuds-Einheit, denen vorgeworfen wird, irakische Aufständische auszurüsten und auszubilden. Der Iran hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Es handele sich um Diplomaten, die sich mit Erlaubnis der Regierung im Irak aufhielten.

US-Generalleutnant Raymond Odierno, die Nummer zwei der US-Truppen im Irak, sprach unterdessen von einem Rückgang der Gewalt in Bagdad um 50 Prozent seit Beginn der US-Sicherheitsoffensive vor sieben Monaten. Die Zahl der Autobomben- und Selbstmordanschläge sei auf den tiefsten Stand seit einem Jahr gefallen, und die Zahl der zivilen Opfer sei von etwa 32 auf 12 gesunken. Allerdings gebe es noch immer viel zu viele zivile Opfer, sagte Odierno. (AP)

 
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