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USA wollen im Irak hunderte Gefangene freilassen

14. Sep 2007 10:42
US- und irakische Soldaten patroullieren durch Bagdad
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Für den getöteten Sunniten-Führer Abu Rischa, der zusammen mit den USA im Irak gegen Al Qaeda gekämpft hat, gibt es einen Nachfolger. Unterdessen kündigt die US-Regierung die Freilassung von Gefangenen an.

In Anwesenheit einer hochrangig besetzten Regierungsdelegation ist in der westirakischen Stadt Ramadi am Freitag der am Vortag getötete Scheich Sattar Abu Rischa zu Grabe getragen worden. Der Nachrichtensender Al Arabija berichtete, an der Trauerfeier für den Sunniten-Führer in der Anbar-Provinz hätten zwei Minister sowie der Nationale Sicherheitsberater Muwaffak al Rubai teilgenommen. Abu Rischa war am Donnerstag bei einem Bombenanschlag getötet wurden.
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Zum Nachfolger des Scheichs, der die so genannte Anbar- Rettungsfront geführt hat, wurde sein Bruder Ahmed bestimmt. Die Anbar-Rettungsfront hat in den vergangenen Monaten zusammen mit der US-Marineinfanterie und lokalen Stämmesführern gegen Al Qaeda gekämpft. Sattar Abu Rischa war erst vor zehn Tagen bei einem Überraschungsbesuch des US-Präsidenten in der Anbar-Provinz mit George W. Bush zusammengetroffen. Die US-Armee drückte seiner Familie ihr Beileid aus.

Unterdessen kündigte das US-Militär an, während des islamischen Fastenmonats Ramadan, der für die Sunniten im Irak am Donnerstag begonnen hatte und für die Schiiten an diesem Freitag anfängt, würden täglich zwischen 50 und 80 Gefangene aus den Haftanstalten der Koalitionstruppen freigelassen. Amnestien und die beschleunigte Freilassung von Gefangenen sind während des Fastenmonats in der arabischen Welt durchaus üblich. (dpa/nz)

 
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