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Brown legt sich nicht auf Irak-Abzug fest

28. Aug 2007 10:05
Britischer Premierminister Gordon Brown
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Britische Soldaten könnten im Irak noch immer etwas ausrichten, ist der britische Premier Brown überzeugt. Spekulationen über einen vorzeiten Abzug britischer Truppen wies er zurück.

Der britische Premierminister Gordon Brown ist zunehmenden Spekulationen über einen vorzeitigen Abzug der Soldaten seines Landes aus dem Irak entgegengetreten. Die im Gebiet des südirakischen Hafenstadt Basra stationierten Truppen hätten «eine bedeutende Aufgabe zu erfüllen», betonte Brown in einem am Dienstag veröffentlichten Schreiben an den Vorsitzenden der oppositionellen Liberaldemokratischen Partei Sir Menzies Campbell.

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Brown wies darin Forderungen nach einem konkreten Zeitplan für den Rückzug der britischen Soldaten zurück. «Entscheidungen über die Stärke der britischen Truppen und deren Einsatz werden je nach Lage vor Ort getroffen», erklärte er. Es sei nicht zutreffend, dass britische Soldaten im Irak kaum noch etwas ausrichten könnten. «Die britischen Truppen in Basra haben weiterhin die Fähigkeit, die Milizen anzugreifen und für Sicherheit zu sorgen», schrieb der Premierminister.

Sir Menzies äußerte sich enttäuscht über Browns Einstellung zum Irak-Einsatz. Sie entspräche genau der seines Vorgängers Tony Blair, rügte er. Angriffe auf britische Soldaten in Basra und Umgebung haben in den vergangenen Monaten zugenommen. Seit dem Beginn der Invasion des Irak im März 2003 sind 168 britische Soldaten getötet worden. Derzeit sind noch etwa 5500 Briten im Irak stationiert. Zum Beginn des Krieges waren rund 18.000 Soldaten an der Seite der US-Streitkräfte im Einsatz. (dpa)

 
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