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US-Geheimdienste kritisieren irakische Führung

23. Aug 2007 20:19
Soldat im Irak auf Patrouille
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Die US-Geheimdienste sehen bei der Entwicklung im Irak kaum Fortschritte. Die Sicherheitslage im Land habe sich nur unwesentlich verbessert.

Die US-Geheimdienste zeichnen trotz einiger Fortschritte ein eher düsteres Bild der Sicherheitslage im Irak. Das Ausmaß der Gewalt sei weiter hoch, die verschiedenen religiösen und ethnischen Gruppen stünden sich immer noch unversöhnlich gegenüber und die politische Führung sei weiter nicht in der Lage, das Land effektiv zu regieren, heißt es in einer Analyse aller 16 Geheimdienste.

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Die Lage der Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki werde in den nächsten sechs bis zwölf Monaten noch prekärer werden, schreiben die Experten in dem Bericht, der der Nachrichtenagentur AP noch vor der Veröffentlichung am Donnerstag vorlag. Die irakischen Sicherheitskräfte seien noch nicht in der Lage, ohne Unterstützung ausländischer Truppen zu arbeiten. Der Bericht merkt allerdings an, dass es bei der Ausbildung der irakischen Streitkräfte Fortschritte gegeben habe.

In den USA sind in den letzten Wochen verstärkt Zweifel daran laut geworden, ob die Regierung von Al-Maliki in der Lage ist, für stabile Verhältnisse im Irak zu sorgen. Präsident George W. Bush trat am Mittwoch dem Eindruck entgegen, er gehe auf Distanz zu Al-Maliki.

In wenigen Wochen findet im Kongress eine wichtige Debatte über die amerikanische Irak-Strategie statt. Der Geheimdienstbericht könnte das Argument von Bush stützen, dass die Koalitionstruppen im Interesse der Stabilisierung des Landes weiter im Irak bleiben sollten. (AP)

 
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