01.08.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Ein irakischer Soldat überwacht den Verkehr in Bagdad
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Dutzende Menschen sind getötet worden, als sich ein Extremist in Bagdad mit einem Tanklastzug in die Luft gesprengt hat. In einem anderen Viertel detonierte eine Autobombe.
Bei zwei Sprengstoffanschlägen in Bagdad sind am Mittwoch insgesamt 68 Menschen getötet worden. In dem einstigen Wohlhabenden-Vorort Mansur starben 50 Menschen und 60 weitere wurden verletzt, wie der Fernsehsender Al Arabija berichtete. Laut der Polizei brachten Extremisten dort einen Tanklaster zur Explosion. In dem Viertel leben vor allem Sunniten.
In dem vorwiegend von Schiiten bewohnten Stadtteil Karrade starben nach Angaben der Polizei 18 Iraker durch die Explosion einer Autobombe. Die Detonation ereignete sich in einem belebten Einkaufsviertel.
Karrade galt bisher als relativ sicherer Wohnbezirk in Bagdad. In den vergangenen zehn Tagen wurden aber auch dort mehrere Anschläge verübt. (nz/dpa/AP)