11. Jan 2007 12:08
Bei einer Razzia im Norden des Irak sind US-Soldaten in das iranische Konsulat eingedrungen. Zahlreiche Materialen wurden beschlagnahmt.
Die Soldaten, die bei ihrer Razzia auch Hubschrauber eingesetzt hätten, beschlagnahmten nach Angaben des Sprechers Dokumente und Computer. Rund um das Konsulat seien inzwischen Angehörige der kurdischen Sicherheitskräfte postiert. Das US-Militär äußerte sich nicht zu dem Vorgang. US-Präsident George W. Bush beschuldigt den Iran, die Aufständischen im Irak zu unterstützen. Die Beziehungen zwischen Washington und Teheran sind ohnehin wegen des Streits um das iranische Atomprogramm belastet.
Erbil liegt im von Kurden kontrolliertem Norden Iraks und liegt ungefähr 350 Kilometer von der Hauptstadt Bagdad entfernt. (nz)