Chronologie wichtiger Ereignisse im Irak
10.01.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Nach einem Anschlag
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Knapp vier Jahre nach dem Ende des US- geführten Einsatzes im Irak ist die Lage in dem Land von Unruhen geprägt. Täglich sterben Menschen - vor allem durch Anschläge. Wichtige Ereignisse seit 2003. .zwischentitel { font: bold 11px verdana, arial, helvetica, sans-serif; display: block; padding: 1px 3px 1px 3px; } 20. März 2003 Ohne UN-Mandat beginnen die USA und ihre Verbündeten einen umstrittenen Krieg gegen den Irak. Bagdad fällt am 9. April. Diktator Saddam Hussein taucht unter. Offizielles Ende der Kampfhandlungen am 1. Mai. Tausende von Irakern und US-Soldaten sterben in den folgenden Jahren bei Anschlägen. 14. Dezember Saddam wird von US-Soldaten nahe Tikrit gefasst. 28. Juni 2004 Amtsantritt der Übergangsregierung, offizielles Ende der US-Besatzung. Die Sicherheitslage bleibt äußerst instabil. 6. April 2005 Das provisorische Parlament wählt den Kurdenführer Dschalal Talabani zum Staatspräsidenten. 15. Oktober Der Ende August vorgelegte Verfassungsentwurf, der den Irak als demokratisches, islamisches Land mit stark föderalen Zügen definiert, erhält bei einer Volksabstimmung die Mehrheit. 19. Oktober Vor einem Sondertribunal beginnt der Prozess gegen Saddam. Im November 2006 wird der Ex-Diktator zum Tode verurteilt. 15. Dezember Bei den ersten regulären Parlamentswahlen nach dem Sturz des Saddam-Regimes siegt die Allianz der religiösen Schiiten- Parteien, verfehlt jedoch die absolute Mehrheit. Zusammen mit Kurden und Sunniten wird eine Regierung der nationalen Einheit gebildet. 20. Mai 2006 Das Parlament spricht der ersten permanenten Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki das Vertrauen aus. 23. November Nach einem Pentagon-Bericht hat sich die Sicherheitslage im Irak dramatisch verschlechtert, bis zu 960 Anschläge pro Woche werden gezählt. Größte Gefahr sei die Miliz des Schiiten-Predigers Muktada el-Sadr. 12. Dezember Bush bestätigt zum ersten Mal öffentlich, dass er eine Aufstockung des US-Militärs im Irak erwägt. Genaue Angaben macht Bush nicht. US-Medien nennen später eine Zahl von 20.000 Mann. 30. Dezember Saddam wird im Morgengrauen hingerichtet, nachdem ein Berufungsgericht das Todesurteil gegen ihn bestätigt hatte. 17. Februar 2007 Das US-Repräsentantenhaus lehnt mit großer Mehrheit Pläne der Regierung für eine Truppenaufstockung im Irak ab. Präsident Bush will mehr als 21.000 zusätzliche Soldaten entsenden. 21. Februar Die britische Regierung kündigt den Abzug von 1600 ihrer 7100 im Irak stationierten Soldaten bis Frühsommer an. Dänemark will alle 400 Soldaten aus dem Südirak zurückholen. (nz/dpa)
20. März 2003 Ohne UN-Mandat beginnen die USA und ihre Verbündeten einen umstrittenen Krieg gegen den Irak. Bagdad fällt am 9. April. Diktator Saddam Hussein taucht unter. Offizielles Ende der Kampfhandlungen am 1. Mai. Tausende von Irakern und US-Soldaten sterben in den folgenden Jahren bei Anschlägen.
14. DezemberSaddam wird von US-Soldaten nahe Tikrit gefasst.
28. Juni 2004 Amtsantritt der Übergangsregierung, offizielles Ende der US-Besatzung. Die Sicherheitslage bleibt äußerst instabil.
6. April 2005Das provisorische Parlament wählt den Kurdenführer Dschalal Talabani zum Staatspräsidenten.
15. OktoberDer Ende August vorgelegte Verfassungsentwurf, der den Irak als demokratisches, islamisches Land mit stark föderalen Zügen definiert, erhält bei einer Volksabstimmung die Mehrheit.
19. OktoberVor einem Sondertribunal beginnt der Prozess gegen Saddam. Im November 2006 wird der Ex-Diktator zum Tode verurteilt.
15. DezemberBei den ersten regulären Parlamentswahlen nach dem Sturz des Saddam-Regimes siegt die Allianz der religiösen Schiiten- Parteien, verfehlt jedoch die absolute Mehrheit. Zusammen mit Kurden und Sunniten wird eine Regierung der nationalen Einheit gebildet.
20. Mai 2006Das Parlament spricht der ersten permanenten Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki das Vertrauen aus.
23. NovemberNach einem Pentagon-Bericht hat sich die Sicherheitslage im Irak dramatisch verschlechtert, bis zu 960 Anschläge pro Woche werden gezählt. Größte Gefahr sei die Miliz des Schiiten-Predigers Muktada el-Sadr.
12. DezemberBush bestätigt zum ersten Mal öffentlich, dass er eine Aufstockung des US-Militärs im Irak erwägt. Genaue Angaben macht Bush nicht. US-Medien nennen später eine Zahl von 20.000 Mann.
30. DezemberSaddam wird im Morgengrauen hingerichtet, nachdem ein Berufungsgericht das Todesurteil gegen ihn bestätigt hatte.
17. Februar 2007Das US-Repräsentantenhaus lehnt mit großer Mehrheit Pläne der Regierung für eine Truppenaufstockung im Irak ab. Präsident Bush will mehr als 21.000 zusätzliche Soldaten entsenden.
21. FebruarDie britische Regierung kündigt den Abzug von 1600 ihrer 7100 im Irak stationierten Soldaten bis Frühsommer an. Dänemark will alle 400 Soldaten aus dem Südirak zurückholen.
(nz/dpa)