Netzeitung Logo
 
Aktuelles  »  Politik  »  Ausland  »  Spezial Irak
DruckenVersenden
 

Chronologie wichtiger Ereignisse im Irak

10. Jan 2007 19:29, ergänzt 08. Mrz 2007 13:12
Nach einem Anschlag
Bild vergrößern
Knapp vier Jahre nach dem Ende des US- geführten Einsatzes im Irak ist die Lage in dem Land von Unruhen geprägt. Täglich sterben Menschen - vor allem durch Anschläge. Wichtige Ereignisse seit 2003.

20. März 2003

Ohne UN-Mandat beginnen die USA und ihre Verbündeten einen umstrittenen Krieg gegen den Irak. Bagdad fällt am 9. April. Diktator Saddam Hussein taucht unter. Offizielles Ende der Kampfhandlungen am 1. Mai. Tausende von Irakern und US-Soldaten sterben in den folgenden Jahren bei Anschlägen.

14. Dezember

Saddam wird von US-Soldaten nahe Tikrit gefasst.

28. Juni 2004

Amtsantritt der Übergangsregierung, offizielles Ende der US-Besatzung. Die Sicherheitslage bleibt äußerst instabil.

6. April 2005

Das provisorische Parlament wählt den Kurdenführer Dschalal Talabani zum Staatspräsidenten.

15. Oktober

Der Ende August vorgelegte Verfassungsentwurf, der den Irak als demokratisches, islamisches Land mit stark föderalen Zügen definiert, erhält bei einer Volksabstimmung die Mehrheit.

19. Oktober

Vor einem Sondertribunal beginnt der Prozess gegen Saddam. Im November 2006 wird der Ex-Diktator zum Tode verurteilt.

15. Dezember

Bei den ersten regulären Parlamentswahlen nach dem Sturz des Saddam-Regimes siegt die Allianz der religiösen Schiiten- Parteien, verfehlt jedoch die absolute Mehrheit. Zusammen mit Kurden und Sunniten wird eine Regierung der nationalen Einheit gebildet.

20. Mai 2006

Das Parlament spricht der ersten permanenten Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki das Vertrauen aus.

23. November

Nach einem Pentagon-Bericht hat sich die Sicherheitslage im Irak dramatisch verschlechtert, bis zu 960 Anschläge pro Woche werden gezählt. Größte Gefahr sei die Miliz des Schiiten-Predigers Muktada el-Sadr.

12. Dezember

Bush bestätigt zum ersten Mal öffentlich, dass er eine Aufstockung des US-Militärs im Irak erwägt. Genaue Angaben macht Bush nicht. US-Medien nennen später eine Zahl von 20.000 Mann.

30. Dezember

Saddam wird im Morgengrauen hingerichtet, nachdem ein Berufungsgericht das Todesurteil gegen ihn bestätigt hatte.

17. Februar 2007

Das US-Repräsentantenhaus lehnt mit großer Mehrheit Pläne der Regierung für eine Truppenaufstockung im Irak ab. Präsident Bush will mehr als 21.000 zusätzliche Soldaten entsenden.

21. Februar

Die britische Regierung kündigt den Abzug von 1600 ihrer 7100 im Irak stationierten Soldaten bis Frühsommer an. Dänemark will alle 400 Soldaten aus dem Südirak zurückholen.
(nz/dpa)

 
DruckenVersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
 
Zu weiteren Bildergalerien
Zu weiteren Bildergalerien
Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
 
Koalition einigt sich bei Online-Durchsuchung: 
BKA-Trojaner erhält Verfallsdatum
Trauerfeier zu Afghanistan-Soldaten: 
Jung würdigt Verdienste «gefallener Soldaten»
 
 
«Außergewöhnliche Umstände»: 
Merkel und Sarkozy wollen Stabilitätspakt lösen
Alternative Energien, alternative Lieferanten: 
Brüssel macht sich auch für Atomkraft stark
Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Aus anderen Ressorts
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Dr. Robert Daubner | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.