13. Sep 2006 12:00
In der irakischen Hauptstadt sind 60 Leichen gefunden worden. Es wird davon ausgegangen, dass die Opfer gefoltert wurden.
Sowohl sunnitische als auch schiitische Extremisten haben Todesschwadronen. Ihre Mitglieder entführen Angehörige der jeweils anderen Bevölkerungsgruppe, foltern sie mit Elektrobohrern oder auf andere Weise und erschießen sie dann.Am heutigen Mittwoch wurden erneut elf Menschen bei einem Anschlag in Bagdad getötet. Bei der Explosion einer Autobombe im Osten der irakischen Hauptstadt wurden zudem 58 Menschen verletzt. Ort des Anschlags war nach Angaben der Polizei ein großer Platz, der als Parkplatz für die Zentrale der Bagdader Verkehrspolizei diente. Unter den Toten sind mindestens zwei Verkehrspolizisten.(nz)