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6000 tote Zivilisten in zwei Monaten im Irak

19. Jul 2006 09:47
Anschlag in Bagdad
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Die Gewalt im Irak hat in den vergangenen zwei Monaten die Einwohnerzahl einer Kleinstadt ausgelöscht: Die Uno geht von beinahe 6000 toten Zivilisten aus.

Fast 6000 Zivilisten sind im Irak allein im Mai und im Juni der anhaltenden Gewalt zum Opfer gefallen. Grund dafür seien die Kämpfe zwischen den verfeindeten religiösen Gruppen, teilten die Vereinten Nationen in in New York mit.

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Der Uno zufolge gibt es immer mehr Gesetzlosigkeit und Verbrechen im Irak – wie Attentate, Bombenanschläge, Entführungen, Folter und Einschüchterungen. Hunderte Lehrer, Richter, Ärzte und Religionsführer seien mit dem Tod bedroht worden, heißt es in einem Uno-Bericht. Tausende Menschen hätten das Land inzwischen verlassen.

Am Mittwochmorgen kamen bei einer Serie von Bombenanschlägen in Bagdad fünf weitere Menschen um. Die Sprengsätze detonierten im Stadtteil Karradah, wie die Polizei mitteilte. Im Westen der Hauptstadt erschossen Aufständische einen Berater des Innenministeriums. Nahe Kut, rund 160 Kilometer südöstlich der Hauptstadt, fanden Sicherheitskräfte die Leichen. Am Montag und Dienstag waren bei zwei Anschlägen im Irak mehr als 120 Menschen ums Leben gekommen. (nz)

 
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