18. Jul 2006 08:20
Täglich gibt es Anschläge im Irak, Zivilisten und Sicherheitskräfte sterben. Am Dienstag tötete eine Explosion gleich Dutzende - Opfer wurde eine Gruppe von Tagelöhnern.
Bei einem Bombenanschlag nahe einer schiitischen Moschee sind in der südirakischen Stadt Kufa Dutzende Menschen getötet worden. Zur Zahl der Toten gab es unterschiedliche Angaben von 26 bis 43, die Zahl der Verletzten lag zwischen 25 und 65. Der Sprengsatz detonierte am gegen 7 Uhr (Ortszeit) am Morgen gegenüber der Moschee, wie Polizeisprecher Nafie Mohammed erklärte. Kufa liegt rund 160 Kilometer südlich von Bagdad.
Am Montag hatten Extremisten auf einem Marktplatz in der südirakischen Stadt Mahmudijah Dutzende Menschen erschossen. Aus Sicherheitskreisen hieß es laut Medienberichten, nahezu 100 Männer hätten wahllos auf die Marktbesucher gefeuert. Bereits am Sonntag waren bei einem Selbstmordanschlag 25 Menschen getötet worden. Der Täter sprengte sich in einem beliebten Cafe in der Stadt Tus Khurmatu 210 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad in mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft. (nz)