13. Jun 2006 12:34, ergänzt 13:23
Mehrere Zehntausend Soldaten sind in Bagdad stationiert worden. Sie sollen die Sicherheit in der irakischen Hauptstadt verbessern.
In der irakischen Hauptstadt Bagdad sind rund 70.000 Soldaten stationiert worden, wie die irakische Regierung mitteilte. Mitglieder der US-geführten Koalitionstruppen sollen helfen, die Sicherheitslage unter Kontrolle zu bringen. Bei den meisten Soldaten handele es sich um Iraker, hieß es. Zudem seien irakische Polizisten dazu abgestellt worden, das Militär an den Kontrollpunkten in der Stadt zu verstärken. Zwischen neun Uhr abends und sechs Uhr morgens gilt in Bagdad eine Ausgangssperre.
Zunächst hatte es geheißen, die Truppen hätten eine Offensive gegen Extremisten begonnen. Wie der US-Sender CNN berichtete, sollen die Soldaten und Polizisten neue Unformen tragen. Damit seien sie von Extremisten zu unterscheiden, die die alten Uniformen häufig kopiert hätten. (nz)