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Zarqawi lebte nach Angriff noch eine Stunde

12. Jun 2006 15:17
Das Versteck Zarqawis nach dem US-Angriff
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US-Militärärzte haben festgestellt, dass Extremistenchef Zarqawi erst 52 Minuten nach dem amerikanischen Luftangriff starb. Die Regierung dementiert, dass US-Soldaten den Terroristenführer geschlagen haben.

Der jordanische Terroristenführer Abu Mussab al Zarqawi ist nach dem US-Luftangriff auf sein Versteck nahe der irakischen Stadt Bakuba einer Lungenverletzung erlegen. Das ergab eine Obduktion der Leiche, die von amerikanischen Militärärzten vorgenommen wurde. Der amerikanische Geheimdienst FBI habe die Identität des getöteten Terroristenanführers mit einem DNA-Test zweifelsfrei festgestellt, sagte Generalmajor Bill Caldwell am Montag in Bagdad.

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Zarqawi habe nach dem Angriff noch 52 Minuten gelebt. Er habe massive «innere Verletzungen» gehabt, sagte Caldwell weiter. Es habe keine Hinweise auf Schussverletzungen gegeben. Zunächst hatten die USA bekannt gegeben, das hochrangige Mitglied des Terrornetzwerks Al Qaeda sei bereits nach wenigen Minuten gestorben.

Zu britischen Presseberichten, wonach Zarqawi nach dem Angriff vom Mittwoch von US-Soldaten geschlagen worden sein soll, sagte der Sprecher, dafür gebe es «keinerlei Beweise». Die US-Soldaten seien 28 Minuten nach dem Bombenangriff am Ort Ort gewesen. Zu dem Zeitpunkt habe Zarqawi noch geatmet.

Nach Angaben von Militärarzt Oberst Steve Jones war der geistliche Berater Zarqawis, Scheich Abdul Rahman, sofort tot. (nz)

 
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