Zwei US-Journalisten im Irak getötet
Bei einem weiteren Anschlag auf einen Bus kamen in der rund 60 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Stadt Bakuba elf irakische Bauarbeiter ums Leben. Die iranische Oppositionsgruppe Nationaler Widerstandsrat Iran bezichtigte in einer in Berlin veröffentlichten Erklärung von Teheran gesteuerte Terroristen der Tat. Die Iraker seien «auf dem Weg zu ihrer täglichen Arbeit für die Organisation der iranischen Volksmudschaheddin in die Stadt Aschraf» gewesen.
Bei einem Attentat auf ein US-Militärfahrzeug in Bagdad wurden fünf irakische Passanten getötet. Der amerikanische Fahrer des Geländefahrzeugs überlebte verletzt, wie es hieß.
Bereits am späten Sonntagabend waren zwei britische Soldaten im südirakischen Basra bei einem Bombenanschlag ums Leben gekommen. Das teilte das Verteidigungsministerium in London mit. Damit wurden seit Beginn des Irak-Kriegs vor mehr als drei Jahren 113 britische Soldaten getötet. Großbritannien hat derzeit rund 8000 Mann im Irak im Einsatz.
In der westirakischen Rebellenhochburg Ramadi kamen bei Gefechten fünf Zivilisten ums Leben, darunter Frauen und Kinder, wie es hieß. Ein Angehöriger eines Opfers sagte, die US-Militärs seien von Aufständischen angegriffen worden und hätten zurückgefeuert, dabei aber irrtümlich drei Wohnhäuser getroffen.(nz)

