Qadirs Prozess dauerte nur einen knappe Stunde; und sein Anwalt durfte vorher lediglich fünf Minuten mit dem Gefangenen sprechen. Der Autor besitzt einen österreichischen Pass, deshalb hat sich das Wiener Außenministerium eingeschaltet. Inzwischen bemühen sich auch der kurdischen Journalistenverband, Amnesty International, die Organisation «Reporter ohne Grenzen» und das amerikanische «Committee to Protect Journalists» um Qadirs Freilassung – bisher vergeblich. (nz)