09. Sep 2005 11:04
Der frühere US-Außenminister Powell hat sich von seiner Rede vor dem UN-Sicherheitsrat vor Beginn des Irak-Kriegs distanziert. Er sprach von einem «Schandfleck» in seiner Karriere.
Dem Sender ABC sagte Powell, er fühle sich «furchtbar», da seine These später entkräftet worden sei. Dies sei ein «Schandfleck» in seiner Karriere. Er habe damals die USA vor den Vereinten Nationen vertreten.«Es war schmerzlich. Es ist jetzt schmerzlich», sagte Powell in dem Interview, das am Freitagabend ausgestrahlt werden soll. Den damaligen Chef des Geheimdienstes CIA George Tenet nahm er in Schutz: Tenet habe den Informationen Glauben geschenkt. (nz)