Laut Abou Rabeh kam bei dem Schusswechsel ein US-Soldat libanesischer Abstammung ums Leben. Schließlich aber habe Hussein lebend gefasst werden können - einen Tag vor der offiziellen Festnahme. Erst später habe ein Produktionsteam der US-Armee Saddams Festnahme für den später verbreiteten Film nachgestellt. Das Erdloch, aus dem Hussein angeblich gezogen worden sei, sei zuvor leer gewesen.Das US-Militär hatte nach der Gefangennahme Reporter zur angeblichen Fundstelle geführt. Mehrere US-Soldaten, die an der Aktion teilgenommen hatten, hatten die Filmversion der Festnahme bestätigt.
Bereits im Dezember hatte Husseins Anwalt behauptet, die Festnahme im Erdloch sei eine Erfindung der US-Armee.
Das Pentagon bleibt jedoch bei seiner Version der Geschichte. Dort wies man die Aussagen von Abou Rabeh als «lächerlich und falsch» zurück. (nz)