US-General bezeichnet Töten im Irak als Spaß
03.02.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Der General, der zuvor auch in Afghanistan eingesetzt war, gab weiter Einblick in seine Art des Denkens: «Du gehst nach Afghanistan und gerätst an Leute, die ihre Frauen fünf Jahre lang verprügeln, weil sie sich nicht verschleiert haben. Solche Leute sind eh keine richtigen Männer mehr.» Dies sei dann Grund genug, die Männer zu töten. Es mache «unheimlich viel Spaß, sie zu erschießen.»
Der Kommandeur des Marine Corps und damit Vorgesetzte von Mattis, Mike Hagee, verteidigte die Äußerungen später mit den Worten, der Generalmajor habe die «harschen Realitäten des Krieges» beschreiben wollen. Hagee kritisierte jedoch Mattis für dessen Wortwahl. Diese hätte er sorgfältiger wählen sollen. (nz)

